Gutes Essen und Soulmusik

Diese Party macht Appetit auf mehr: So cool war „Lecker Soul!“ im Lindenkeller

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Delikatessen vom Plattenteller kredenzt haben die DJs „Up2late“ (l.), Alex F. und Bedienung Silvia im Stadtcafé. Vorbild war der Film von Regisseur Fatih Akin, der „Soulkitchen“ heißt. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

„Essen, trinken, locker machen“: Vielversprechender Auftakt für „Lecker Soul!“ im Lindenkeller-Stadtcafé. Die Kombination aus gutem Essen und gepflegter Soulmusik kam am Samstag gut an beim Publikum.

Freising – Es war angerichtet im Lindenkeller-Stadtcafé. Die beiden Freisinger DJs „Up2late“ und Alex F. warteten am Samstag mit einer verführerischen Mischung aus kulinarischen Köstlichkeiten aus der Küche von Lindenkeller-Betreiber Klaus Thermer und Preziosen vom Plattenteller auf – sehr zur Freude eines Publikums übrigens, das es sich in lockerer Atmosphäre gut gehen lassen wollte.

Die richtige Gelegenheit dazu bot das neu ins Leben gerufene Party-Format allemal. Es war ein Kommen und Gehen am Samstag im Stadtcafé, was nicht verwunderlich war, denn im Unterhaus lief zur selben Zeit die Uferlos-Konzertnacht mit der bekannten Funky Brass-Band „Erwin & Edwin“. Vier Musiker, eine Mission, hieß es im Unterhaus. Während das Quartett also den Fans dort mit Elektrobeats ordentlich einheizte, war im Stadtcafé eine Mischung aus klassischem Soul, Jazz und Hip-Hop zu hören.

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Es herrschte eine entspannte und zwanglose Atmosphäre, bei der zu später Stunde auch noch ein wenig das Tanzbein geschwungen wurde. Cineastisches Vorbild für „Lecker Soul!“ ist der Kinofilm des Hamburger Erfolgs-Regisseurs Fatih Akin, der mit dem Streifen „Soulkitchen“ im Jahr 2009 einen seiner größten Erfolge in Deutschland gefeiert hat.

Gut, ganz so freizügig und zwanglos wie in der bekannten Kino-„Soulkitchen“ an der Waterkant ging es im Stadtcafé freilich nicht zu. Aber wie auch immer: Der Lindenkeller-Wirt und Küchenchef Klaus Thermer plant das Format zu wiederholen, wie er dem Tagblatt verriet. Auch die beiden DJs sind nach dem gelungenen Auftakt wohl nicht abgeneigt für eine Neuauflage von „Lecker Soul!“. af

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