VonAndreas Beschornerschließen
Afrikanische Kultur und bayerisches Flair: Zum zwölften Mal organisiert der Verein der Togoer in Freising das Afrikafest in der Luitpoldanlage. Dort ist viel geboten.
Freising – Afrikanische Kultur und bayerisches Flair: Zum zwölften Mal organisiert der Verein der Togoer in Freising das Afrikafest in der Luitpoldanlage. Nach einem total verregneten Auftakt am Donnerstag sah es am Freitag schon etwas besser aus. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass das Wochenende nicht ganz so feucht wird. Denn auf dem Afrikafest ist viel geboten.
Der offene Markt ist das Herzstückt
Herzstück des Ganzen ist der offene Markt mit zahlreichen Ständen, an denen man afrikanischen oder zumindest afrikanisch angehauchten Schmuck bestaunen und kaufen kann, und an denen man sich mit farbenfrohen Kleidern, Trommeln, aber auch mit Kunst à la Afrika eindecken kann. Dazu gibt es – der Duft verrät es den Besuchern schon von Weitem – jede Menge afrikanischer Speisen und Spezialitäten, zu denen ein gutes, bayerisches Bier bestens passt. Das alles sorgt für eine entspannte und lässige Atmosphäre in der Luitpoldanlage.
Wie immer ist die afrikanische Kultur auch durch die Musik vertreten. Waren es am Donnerstag zur Eröffnung die Trommelgruppe Diappo aus dem Senegal und die Band SOL, die den dem Regen und dem Sturm trotzenden Besuchern den Aufenthalt versüßten, so traten am Freitag die Trommelgruppen Sanmaku aus Benin und Novissi 2 aus Belgien auf, gefolgt von dem musikalischen Hauptact des Tages, der Band Ingenzi International aus Ruanda.
Trommel-Workshop zum Mitmachen
Am heutigen Samstag geht es munter und rhythmisch weiter: Wer selbst einmal versuchen will, wie seine Trommelkünste klingen, sollte um 13.30 Uhr vor Ort sein. Dann findet als offener Trommelkreis ein Workshop statt, der kostenlos ist, zu dem man aber möglichst eigene Trommeln mitbringen sollte. Um 14 und um 18 Uhr geben Novissi 2 weitere Gastspiele in der Luitpoldanlage und auch Ingenzi International ist ab 16 Uhr wieder mit von der Partie. Abends werden Benny Okos and the Rapture Band aus Nigeria ab 21 Uhr die Hauptbühne betreten. Sie wollen das Publikum bis zum Ende des Tages um 23 Uhr mitreißen und zumindest ein bisschen nach Afrika entführen.
Musikalischer Ausklang am Sonntag
Am Sonntag wird wieder Novissi 2 zu sehen und zu hören sein, ebenso wie die Kollegen von Diappo. Ein Augenschmaus dürfte sicherlich die bunte Modenschau von Sahom Design um 18 Uhr werden, bevor Jobarteh Kunda, eine international bekannte Afro-Caribbean-Band, mit ihrem Konzert das inzwischen zwölfte Afrikafest beschließt. Hoffentlich hält das Wetter.
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