VonManuel Eserschließen
Tausende von Jugendlichen nehmen normal am Jugendkorbinian nach Freising teil - in Zeiten von Corona nicht möglich. Daher gehen die Organisatoren dieses Jahr andere Wege.
Freising – Jugendkorbinian zählt zu den größten Nachwuchs-Wallfahrten in Deutschland. Tausende von jungen Gläubigen folgen Jahr für Jahr dem Ruf des Erzbistums München und Freising auf den Mons doctus. Im Jahr von Corona wird das aber – wie vieles – anders sein.
Wie die Organisatoren mitteilen, soll zwar am 14. November, wie geplant, gefeiert werden, allerdings in rein digitaler Form. Da auch im Herbst 2020 voraussichtlich keine Großveranstaltungen für mehrere tausend Teilnehmende erlaubt sein werden, traf das Leitungsteam des Jugendkorbinian diese Entscheidung nach Rücksprache mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. In dem Leitungsteam arbeiten das Erzbischöfliches Jugendamt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend München und Freising sowie Ehrenamtliche aus diversen Jugendverbänden zusammen.
Gottesdienst soll online übertragen werden
Erste Züge nimmt das neue ansteckungsfreie Format bereits an: Es soll virtuelle Angebote für die Korbinian-Wallfahrt geben. Der Gottesdienst wird online übertragen, und auch das traditionelle Fest soll in digitaler Form steigern. Wie das im Konkreten aussehen wird, muss sich allerdings erst noch zeigen. Die Organisatoren kündigten an, das Programm im Frühherbst zu präsentieren.
Jugendkorbinian: Pfarrer sieht alternatives Format positiv
Was bereits feststeht, ist das Motto: „Unerhört“ soll die diesjährige, ganz besondere Auflage der Jugendkorbinian heißen.
Der Diözesanjugendpfarrer Domvikar Richard Greul sieht dem Ereignis positiv entgegen: „Wir freuen uns, wenn viele junge Menschen unser besonderes Jugendkorbinian 2020 gemeinsam im Netz feiern und die Angebote genauso vielfältig ausfallen wie bei der analogen Form der Jugendkorbinianswallfahrt.“
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