VonAndreas Beschornerschließen
Millionen fließen im Landkreis Freising in den Straßenbau in den nächsten Jahren. Was passiert wann und wo? Ein Überblick.
Landkreis – Der Landkreis hat in Sachen Straßenbau viel vor. Der Kreisausschuss hat die Marschroute für die kommenden Jahre festgelegt und das Straßenbauprogramm der Jahre 2020 bis 2024 beschlossen und dabei viele Millionen Euro für den Ausbau und die Sanierung von Kreisstraßen in Aussicht gestellt. Freilich: Anpassungen und Verschiebungen sind dabei nicht auszuschließen.
2020
An laufenden Maßnahmen wird es im kommenden Jahr den Ausbau der FS 6 zwischen der FS 3 und der Landkreisgrenze geben. Es wird die FS 8 bei Kirchdorf weitergeführt, entlang der FS 8 zwischen Kirchdorf und Burghausen ein Radweg gebaut und die Amperbrücke umgebaut. Dann soll außerdem die FS 12 (Ortsdurchfahrt Goldach) ausgebaut werden und wird man weitere Zahlungen für die Westtangente Freising leisten müssen. Kosten insgesamt: 11,26 Millionen Euro.
Neu beginnen wird man in 2020 den Ausbau der FS 3 von Kammerberg bis zur Landkreisgrenze, den Bau des Geh- und Radwegs entlang der FS 9 zwischen Palzing und Haindlfing, den Ausbau der FS 13 (Ortsdurchfahrt Langenbach), den Ausbau der FS 24 (Ortsdurchfahrt Kranzberg bis Berg) und den Ausbau der FS 28 zwischen Hörgersdorf und der Staatsstraße St 2085. Kosten insgesamt: 1,286 Millionen Euro.
2021
Für die dann bereits seit 2019 (und schon länger) laufenden Maßnahmen sind weitere knapp zehn Millionen Euro vorgesehen. Startende Maßnahmen sollen der Ausbau der FS 6 (Ortsdurchfahrt Leonhardsbuch), der Ausbau der FS 10 zwischen Gründl und Oberappersdorf, der FS 13 zwischen der Staatstraße 2350 und Oberhummel, der Ausbau der FS 17 zwischen Volkmannsdorferau und Moosburg sowie der Ausbau der FS 35 bei Wollersdorf samt Umbau des Abschlussknotens zur FS 28 sein. Hierfür schätzt man die Gesamtkosten auf 1,1 Mio. Euro.
2022
Für laufende Maßnahmen sind im Planungsjahr 2022 weitere 9,03 Millionen Euro Etat vorgesehen. Beginnen will man 2022 mit dem Ausbau der FS 10 zwischen Oberappersdorf und Gerlhausen, mit dem Neubau der Dorfenbrücke und der Isarbrücke an der FS 13, mit dem Ausbau der FS 30 von Gammelsdorf bis Enghausen, mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Lauterbach (FS 31), mit dem Ausbau der FS 35 zwischen der FS 28 und der FS 32 bei Wollersdorf und dem Ausbau der FS 39 zwischen Rudertshausen und der Landkreisgrenze. Dafür sind 2022 1,84 Millionen Euro vorgesehen.
2023
Für alle Maßnahmen, die in diesem Jahr weiterlaufen oder abgeschlossen werden, sind laut Straßenbauprogramm satte 13,17 Millionen Euro eingeplant. Beginnen will man 2023 mit dem Ausbau der FS 7 zwischen Schidlambach und der Landkreisgrenze, mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Oberappersdorf (FS 16) und mit der Ertüchtigung des Knotenpunktes Ismaninger Straße (FS 44). Dabei rechnet man mit Kosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro.
2024
Ein weiterer dicker Brocken kommt 2024 auf den Landkreis zu, wenn die dann laufenden Projekte fortgeführt werden: 11,1 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Starten will man dann den Ausbau der FS 10 zwischen Thann und Gerlhausen und den Ausbau der FS 22 bei Obermarchenbach. Das dürfte 336 000 Euro kosten. Das Straßenbauprogramm des Landkreises wurde vom Kreisausschuss einstimmig abgesegnet.
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