Nur eins überlebte

Rehe laufen auf Fahrbahn: Fünf Wildunfälle in einer Stunde

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In einer Stunde sind im Kreis Freising fünf Rehe vor Autos gelaufen.

Das Wild wird nach dem langen Winter aktiv – was sich auch in vielen Unfällen widerspiegelt. In einer Stunde sind im Kreis Freising fünf Rehe vor Autos gelaufen.

Freising – Das Wild wird nach dem langen Winter aktiv – was sich auch in vielen Unfällen widerspiegelt. So kam es in der Nacht zum Mittwoch im bereich der PI Freising zu fünf Zusammenstößen. Um 21.15 Uhr fuhr ein Mercedes-Fahrer (23) von Zolling nach Oftlfing. Kurz nach Eichenhof lief ihm von links ein Reh ins Fahrzeug. Das Reh blieb tot im Fahrbahngraben liegen. 

Tiere sterben im Straßengraben

Gegen 21.45 Uhr war eine 36-jährige VW-Fahrerin von Kirchdorf in Richtung Freising unterwegs. Kurz nach dem Ortsausgang, noch vor der Amperbrücke, touchierte sie ein Reh. Das lief weiter. Etwa zur gleichen Zeit lief einem Ford-Fahrer (45) zwischen Palzing und Zolling ein Reh ins Auto. Das Tier starb im Straßengraben. Kurz nach 22 Uhr kollidierte ein Fiat-Punto-Fahrer (28) bei Dürnast mit einem Reh, das den Unfall nicht überlebte. 

Schließlich fuhr ein 31-jähriger Opel-Fahrer von Freising Richtung Langenbach und kollidierte auf Höhe Eixendorf mit einem Reh. Das Tier wurde durch den Aufprall getötet. An den Pkw entstand jeweils nur geringer Schaden bis maximal etwa 1000 Euro.

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