Aber es gibt Plan B

Freisinger Gartentage im Mai: Initiatorin will Hoffnung noch nicht aufgeben

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Jährlich verwandelt sich die Fläche rund ums Landratamt in eine blühende Oase (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2019. Im Zeichen von Corona ist noch nicht sicher, ob der geplante Eröffnungstermin im Mai zu halten ist.
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Für Mai sind die 24. Freisinger Gartentage geplant. Noch möchte Organisatorin Anita Fischer an dem Termin festhalten - hat aber freilich einen Plan B.

Freising – Voller Hoffnung fiebert Anita Fischer dem letzten Osterferienwochenende entgegen. Bis dato gelten in Bayern die Schulschließungen bis zum 19. April. Je nachdem, wie sich die Corona-Situation bis dahin entwickelt, könnten die Freisinger Gartentage, die Fischer organisiert, wie geplant stattfinden – so zumindest der Wunsch der Landschaftsarchitektin.

„Alles ist vorbereitet“

Eigentlich soll sich das Gelände um Landratsamt, Klosterbibliothek und Marstall am Wochenende von 8. bis 10. Mai in ein Paradies für Hobbygärtner und Gartenliebhaber verwandeln. Die 24. Auflage der Veranstaltung, die jedes Jahr unter dem Motto „Die Gartenwelt zu Gast in Freising“ ein anderes Land in den Fokus rückt, soll im Zeichen der Niederlande stehen, berichtet Fischer im FT-Gespräch. Nicht nur das Rahmenprogramm sei angepasst: Auch zahlreiche Aussteller aus dem Land, das für seine Tulpen bekannt ist, würden in der Domstadt erwartet. „Aber es kommen auch welche aus Slowenien, Tschechien, Polen oder Österreich – wir sind recht international.“ Insgesamt seien bis zu 120 Aussteller eingeladen. „Alles ist vorbereitet. Wir können im Prinzip loslegen“, sagt Fischer.

Absage ist „wirklich die letzte Option“

Doch freilich hat die Organisatorin auch einen Plan B. „Wenn es nicht klappt, werden die Gartentage auf den Herbst verschoben, entweder auf das letzte September- oder das erste Oktoberwochenende.“ Wenn alle Stricke reißen, müssten sie und ihr Team die Gartentage heuer ausfallen lassen und die Niederlande erst im Mai 2021 nach Freising holen. „Das ist aber wirklich die letzte Option.“ Die Verlegung auf Herbst sei jedoch ebenfalls nur ein Kompromiss: Die geplanten Expertenvorträge könnten nicht stattfinden. „Das wäre sehr schade“, findet Fischer, denn sie habe international renommierte Fachleute ihrer Branche gewinnen können. Immerhin hätten diese allerdings bereits zugesagt, sich den Gartentage-Termin im nächsten Jahr freizuhalten.

Weil beide Alternativen nicht ideal seien, würde Fischer die Veranstaltung am liebsten wie geplant im Mai durchführen. „Dann wüssten wir auch, dass sich diese Corona-Geschichte erledigt hat.“ Gesundheit gehe aber natürlich vor. Daher bleibe derzeit nichts anderes übrig, als auf Mitte April zu warten – und optimistisch zu sein. „Es hilft ja alles nichts.“

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