VonKlaus-Maria Mehrschließen
Kreuth - Liebhaber der illegalen Spray-Kunst sind derzeit wieder verstärkt im Tal unterwegs. Unter anderem wurde das E-Werk in Weißach Opfer einer eindeutigen Botschaft.
Dabei handelt es sich allerdings nicht um gefährliche Botschaften irgendwelcher Extremisten. Nein, wie unsere Leserin Caroline Roßkopf recherchiert hat, haben die Spray-Attacken auf der Rückseite des E-Werk-Gebäudes zwar ein eindeutiges Thema, gefährlich scheint es dennoch kaum. In den 1970ern verabredeten sich die Schüler der San Rafael High School in Kalifornien um 4.20 Nachmittags zum Kiffen.
Später wurde "420" der Code einer ganzen Generation für ein Treffen, bei dem Gras geraucht werden sollte. Oder einfach nur, um die eigene positive Einstellung gegenüber Marihuana-Konsum zu verdeutlichen. Und so haben wohl auch am E-Werk Marihuana-Freunde ihre Liebe zu der Droge überdeutlich zum Ausdruck gebracht.
Überhaupt scheinen Graffiti-Aktivitäten im Tal wieder zuzunehmen. Bereits vor einigen Wochen wurde ein ganzes Wohnmobil besprüht - während die Urlauber darin schliefen.
