Neuer Bolzplatz im Problem-Park

Uli Hoeneß besucht den Alten Botanischen Garten – „Münchner halten sich wieder gern hier auf“

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Bayern-Legende Uli Hoeneß.
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Der Alte Botanische Garten war einst eine No-Go-Area. Jetzt zieht er wieder Besucher an. Uli Hoeneß und andere feiern die Eröffnung des neuen Bolzplatzes.

München – Fußball ist sein Leben – jetzt ist Uli Hoeneß (73) wieder in Sachen Kicken unterwegs. Am Samstag, 5. Juli, kommt der Ehrenpräsident des FC Bayern zur Eröffnung des neuen Bolzplatzes im Alten Botanischen Garten (11 Uhr).

Darum kommt FC Bayern-Legende Uli Hoeneß in den Problem-Park

Der wurde in den vergangenen Monaten mitten im ehemaligen Problem-Park aufgebaut – mit hohem Zaun drumherum und hellgrünem Kunstrasen. Der Sportplatz gehört zur Strategie der Stadt München gegen Kriminalität in der Grünanlage. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will, dass wieder mehr Münchner den Park besuchen und so eine angenehme Atmosphäre schaffen. Neben dem Bolzplatz gibt es deshalb auch einen Biergarten am Neptunbrunnen. Ein Skate-Park am Karl-Stützel-Platz ist gerade in Arbeit.

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Frischer Anstrich für den Problempark: Der neue Bolzplatz im Alten Botanischen Garten.

OB Dieter Reiter: „Die Menschen halten sich hier wieder gern hier auf“

Laut OB Reiter geht die Strategie auf. Der Park sei wieder sicherer geworden. „Die Menschen halten sich wieder gern hier auf, fühlen sich sicher, weil der Park wieder echte Aufenthaltsqualität hat. Und damit das so bleibt und der Alte Botanische Garten auch dauerhaft belebt bleibt, haben wir gemeinsam mit dem FC Bayern und der Dominik-Brunner-Stiftung attraktive neue Sportmöglichkeiten hier geschaffen“ – nämlich den Bolzplatz, dazu den Skatepark und ein Basketballfeld. Reiter: „Dieser Kraftakt konnte nur gelingen, weil hier viele Akteure an einem Strang gezogen haben. Deshalb freue ich mich, dass zur Eröffnung am Samstag neben anderen auch Polizeipräsident Thomas Hampel und der Ehrenpräsident des FC-Bayern München, Uli Hoeneß mit dabei sein werden!“

Polizisten bei einer Kontrolle im Alten Botanischen Garten.

Drogen und Kriminalität – da griff die Stadt München ein

Der Alte Botanische Garten hatte sich in der Vergangenheit mehr und mehr zur No-Go-Area entwickelt: Dealer und Junkies überall, dazu immer mehr Gewalt. OB Reiter krempelte den Park daraufhin um, ließ Büsche und Bäume stutzen, mehr Lampen installieren und öfter reinigen. Polizei und Kommunaler Außendienst patrouillierten täglich – unterstützt von Kameras der Polizei. Seit Anfang des Jahres gilt hier zudem ein Verbot von Alkohol, Waffen und Cannabis

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