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Geothermie in Polling: Ab jetzt läuft der Bohrer

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Die Bohranlage wurde am Gründonnerstag in Betrieb genommen.
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Nach monatelange Vorbereitungen ist es jetzt so weit: Die Bohrungen für die Geothermie in Polling haben begonnen. Das erwarten die Investoren.

Polling – Am Gründonnerstagnachmittag (28. März) war es so weit, die Bohrarbeiten für die Geothermie haben begonnen. Aus diesem Anlass hatte die Erdwärme Inn GmbH zu einem Festakt vor dem Bohrturm geladen, bei dem Pfarrer Hermann Schächner den Werkzeugen und dem gesamten Projekt mit allen seinen Beteiligten den kirchlichen Segen spendete.

Mit diesen Meißeln wird über 2000 Meter in die Tiefe gebohrt.

Eingangs hatten Peter Reichenspurner und Ferdinand Schmack bei der Begrüßung das Projekt in kurzen Worten skizziert und auf seine große Bedeutung für die energetische Zukunft der Region hingewiesen.

Fernwärme für Polling und Mühldorf

Die Investoren erwarten, bei der Bohrung auf so viel heißes Wasser zu stoßen, dass damit neben den Gewächshäusern der Firma Reichenspurner auch Pollling und Teile Mühldorfs mit Fernwärme versorgt werden können.

Bei der Einweihung mit dabei waren, unter anderen, Landrat Max Heimerl, Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer, Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, Pollings Bürgermeister Lorenz Kronberger, zweiter Bürgermeister Lothar Liebwein aus Tüßling sowie Vertreter der Wirtschafts- und Finanzbranche. Nach dem offiziellen Teil am Bohrplatz ging es für die geladenen Gäste zu einer kleinen Feier in das Gewächshaus nach Tüßling.

Die Gäste vor dem Bohrturm in Polling.

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