Kommentar zur Oberflächengestaltung

Keine Mediensäule am KLP: Warum das jammerschade ist

+
„Es ist jammerschade um das i-Tüpfelchen“, findet Susanne Weiß, stellvertretende Redaktionsleiterin.

Der Stadtrat hat letzte Details zur Umgestaltung des Karl-Lederer-Platzes festgelegt. Manche Vorschläge werden nicht umgesetzt - jammerschade, findet unsere Redakteurin.

Geretsried - Manche werden froh sein, dass es am Karl-Lederer-Platz keinen Sternenhimmel, keine Mediensäule und keine künstlerisch gestalteten Wände in der Tiefgarage geben wird. Sie haben das wohl als unnötigen Firlefanz, als teure Spinnerei abgetan.

Tatsächlich ist es jammerschade, dass diese Elemente nun vom Tisch sind. Geretsried baut eine „Neue Mitte“. Sie soll nicht nur neu sein, weil sie anders ist als vorher. Es soll eine moderne Stadtmitte werden, die auch die Zukunft überdauert.

Mit dem neuen Bodenbelag, den Wasserspielen, den Bäumen und den Sitzgelegenheiten wird der Karl-Lederer Platz sicher zum beliebten Treffpunkt. Die „Qualitätsbausteine“, die der von der Stadt beauftragte Architekt Klaus Kehrbaum vorgeschlagen hat, wären das i-Tüpfelchen gewesen.

Über die außergewöhnlichen Ideen sprach der Stadtrat über Monate mit Begeisterung. Nun hat das halbe Gremium mit Blick auf die Kosten der Mut verlassen. Schade drum.

Lesen Sie auch den Artikel zum Kommentar: Karl-Lederer-Platz: Aus für den Sternenhimmel

Kommentare