Vereine organisieren Verpflegung

Gulasch, Gyros und Puszta-Burger: Kulturherbst-Gastro wird abwechslungsreich

+
Kultur trifft Kulinarik: Um das gastronomische Angebot kümmern sich federführend (v. li.) Helmut Hahn, Ingrid Hammerschmied, Christos Saridis, Claudia Gatzka, Karl Raminger, Carolin Hodolitsch, Angelika Dörfler und Peter Wagner.
  • schließen

Der Kulturherbst wird abwechslungsreich – auch in kulinarischer Hinsicht. Jeden Abend gibt es vor dem Theaterzelt Spezialitäten: aus dem Egerland, aus Ungarn, Siebenbürgen und Griechenland.

Geretsried – Um das Catering des Geretsrieder Kulturherbstes kümmern sich heuer zum ersten Mal Geretsrieder Vereine. Mit im Boot sind die Egerländer Gmoi, die Landsmannschaften der Deutschen aus Ungarn und der Siebenbürger Sachsen sowie die Griechische Gemeinde. „Es war immer schwer, einen professionellen Caterer für den Kulturherbst zu bekommen“, sagt Ingrid Hammerschmied auf Nachfrage unserer Zeitung. Die 48-Jährige organisiert zusammen mit Günter Wagner den diesjährigen Kulturherbst. Mit ein Grund seien die doch langen Öffnungszeiten am Abend. Deshalb hat das Duo bei Vereinen angefragt, die Erfahrung mit Gastronomie bei großen Veranstaltungen haben.

Die Egerländer Gmoi und die Griechische Gemeinde sind an allen zehn Abenden vertreten. Die Siebenbürger Sachsen und die Deutschen aus Ungarn kommen jeweils an fünf Tagen. Zusammen werden sie täglich ab 18 Uhr (am Wochenende ab 10 Uhr) drei Buden auf dem Kunsthandwerkermarkt betreiben. Außerdem wird es eine „süße Bude“ mit Kuchen und Kaffee geben. Der Getränkeausschank wird ebenfalls mit ehrenamtlichen Kräften organisiert. Hammerschmied betont, dass der Kunsthandwerkermarkt sowie das gastronomische Angebot nicht nur Kulturherbst-Besuchern offen stehen. „Jeder kann kommen und sich durchprobieren.“ 

Lesen Sie auch: Kulturherbst in Geretsried: Heuer gibt‘s ein Mini-Tollwood

Die Auswahl ist groß: Am Stand der Egerländer Gmoi gibt es Obatzdn, Egerer Braunschweiger (Würste) auf hausgemachtem Sauerkraut mit Brot, „Bochna Kniala“ (Reiberdatschi) mit Apfelmus, ein deftiges „Kaserer-Brot“ (Brot mit Käse überbacken) sowie Vinschgerl mit Speck und frischem Kren. Die Deutschen aus Ungarn bieten Puszta-Burger mit verschiedenen Beilagen an, und die Siebenbürger Sachsen kochen Gulasch. Die Griechische Gemeinde bietet Souflaki, Gyros mit Zaziki und Pommes frites an. Zusätzlich soll es am 6., 7. und 14. Oktober ein Weißwurst-Frühstück geben.

Eröffnet wird der Kulturherbst am Donnerstag, 4. Oktober, um 18 Uhr mit einer Vernissage in der „Villa Bunterkunst“ (Stadtbücherei). Daran schließt sich um 19.30 Uhr die Eröffnung des Kunsthandwerkermarkts auf dem Festivalplatz an der Jahnstraße an. Am ersten Tag des Kulturherbsts gibt’s außerdem Freibier. Hammerschmied: „Bürger mit einer Eintrittskarte aus dem Jahr 2016 oder einem entsprechenden Nachweis bekommen ein Freibier.“ Wer vor zwei Jahren mehr als 100 Euro für Karten ausgegeben hat, bekommt zwei Freibier.

Auch interessant: Geretsrieder Kulturherbst: Der Vorverkauf läuft „phänomenal“

Verbunden wird die Eröffnung des Kulturherbstes mit einem Tag oder offenen Tür im Theaterzelt, in dem in den Tagen darauf die Künstler auftreten. „Man kann sich das Zelt und den Backstage-Bereich anschauen“, kündigt Hammerschmied an. Außerdem dürfen Musikgruppen Bühne und Technik nutzen. „Es herrscht Open Stage. Das heißt, wer Lust zu spielen hat, kann sich bei uns melden.“ Gesetzt sind bisher Willy Sommerwerk und Picking Projekt, ebenso die Band um Günter und Maxi Wagner, Roland und Marius Hammerschmied sowie Assunta Tammelleo. nej

Weitere Infos:

www.geretsrieder-kulturherbst.de

Kommentare