Die bisherigen Geretsrieder Jugendräte beendeten ihre Amtsperiode und übergaben den Stab an die neuen Mitglieder. Die stellten den Stadträten erste Ideen vor.
Geretsried – Willkommen und Abschied hieß ein Tagesordnungspunkt in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Die bisherigen Jugendräte beendeten ihre Amtsperiode und übergaben den Stab an ihre frisch gewählten Nachfolger. Gemeinsam mit Stadtjugendpflegerin Christina Metz (5. v. li.), der Jugend- und Familienreferentin des Stadtrats, Heidi Dodenhöft (li., sitzend), und Bürgermeister Michael Müller (mit Krawatte) stellten sie sich zum Gruppenfoto auf. Zuvor rekapitulierten Madlen Schubert (4. v. li.) und Felix Leipold (3. v. re.) die vergangenen drei Jahre. Ihre Amtszeit begann mit dem Verkauf von Slushys beim Kinder- und Jugendtag, nahm mit Besuchen in Berlin, Brüssel und München ihren Lauf und endete mit einer langen Liste von Dingen, die sie gelernt haben. „Die Young Music Night war nicht gerade der größte Erfolg, aber eine Aktion, aus der wir definitiv gelernt haben“, sagte Leipold zum Beispiel. Die Anwesenheit einiger Kreisräte nutzte der scheidende Jugendrat, um eines seiner Lieblingsthemen anzusprechen: die Verbesserung der schlechten Busverbindungen zwischen Bad Tölz, Geretsried und Wolfratshausen. „Sie wissen, was Sie zu tun haben“, sagte Leipold.
Auch der neue Jugendrat hat bereits viele Ideen, die die Mitglieder den Stadträten einzeln vorstellten. Die Hollywoodkurve verschönern, Events organisieren und sich für die Belange der Geretsrieder Jugend einsetzen – die Neugewählten haben einiges vor. Zur ersten Sitzung sind sie bereits zusammengekommen. „Es fremdelt noch ein bisschen“, berichtete Dodenhöft. Zunächst müssten sich erst einmal alle kennenlernen. Die erste öffentliche Sitzung mit Wahl der zwei Vorsitzenden soll am 25. Juli stattfinden. Übrigens: Dass so ein Abschied als Jugendrat nicht das Ende der politischen Karriere bedeuten muss, deutete Leipold in Richtung der Stadträte an. „Vielleicht sieht man sich irgendwann in diesem Raum wieder.“ sw
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