Ferienpassaktion

Treffsicherer Nachwuchs: Bogenschießen können in Geretsried nicht nur die Buben

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Anvisieren und zielen: 18 Mädchen und Buben übten sich im Rahmen der Ferienpassaktion bei den Isar-Loisach-Traditionsbognern in Geretsried im Bogenschießen.
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18 Ferienpasskinder übten sich bei den Isar-Loisach-Traditionsbognern in Geretsried im Bogenschießen – und zogen ein für den Verein erfreuliches Fazit.

Geretsried – Welche Bögen gibt es? Wie hält man sie richtig? Und wofür wurden die verschiedenen Pfeilspitzen früher eingesetzt? Viele Fragen zu beantworten hatten kürzlich die Mitglieder der Isar-Loisach-Traditionsbogner. 18 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren besuchten den Verein im Rahmen des Ferienpasses auf deren Schießplatz bei Geretsried-Stein.

„Fantastisch“, sagte Vereinsvorsitzender Stefan Greis begeistert. „Einfach fantastisch. Man merkt, dass sich die Kinder davor mit dem Thema beschäftigt haben.“ Also erklärten er und seine Kollegen den Mädchen und Buben, wie man den richtigen Stand findet und anschließend den Bogen spannt. „Und was ist das für ein Puschel?“, wollte einer der Teilnehmer wissen. Greis deutete auf den Art Wollbommel, der auf seiner Bogensehne aufgefädelt ist. „Das ist ein Sehnengeräuschdämpfer“, erklärte er. Der solle das Abschussgeräusch dämpfen und den Bogen noch ruhiger machen.

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„Ich finde Bogenschießen toll“, sagte die achtjährige Marla. „Ich würde immer sagen, dass das kein reiner Sport für Buben ist. Mir hat es richtig Spaß gemacht – und getroffen habe ich auch.“ Dem konnten der zwölfjährige Jakob und sein gleichaltriger Freund Melvin nur zustimmen. „Ich war im vergangenen Jahr auch schon dabei“, berichtete Melvin. „Schade, dass ich nächstes Jahr nicht dabei sein kann.“

Der Grund dafür ist die Altersbeschränkung der Ferienpassteilnehmer auf zwölf Jahre. Vereinsvorsitzender Greis befürchtet, dass sonst beim abschließenden Wettkampf die Jüngeren gegenüber den Älteren keine Chance mehr haben. „Aber es gibt eine Lösung“, sagte er verschmitzt und klopfte Malvin auf die Schulter. „Du meldest dich bei mir und ich gebe dir Privatstunden.“ sh

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