Großes Lob erhielt der Kulturverein Isar-Loisach (KIL) in der jüngsten Kulturausschuss-Sitzung des Stadtrats für seinen Anteil am erfolgreichen Geretsrieder Kulturherbst. Die Ausschussmitglieder und Bürgermeister Michael Müller empfahlen dem Haupt- und Finanzausschuss, den KIL auch für den nächsten Kulturherbst mit ins Boot zu holen.
Geretsried – Großes Lob erhielt der Kulturverein Isar-Loisach (KIL) in der jüngsten Kulturausschuss-Sitzung des Stadtrats für seinen Anteil am erfolgreichen Geretsrieder Kulturherbst. Die Ausschussmitglieder und Bürgermeister Michael Müller empfahlen dem Haupt- und Finanzausschuss folglich, den KIL auch für den Kulturherbst im nächsten Jahr mit ins Boot zu holen.
Vor zwei Jahren schon hatte der Verein den Kulturherbst nach der Insolvenz des damaligen Veranstalters mit seinen guten Kontakten zu Künstlern gerettet. Heuer plante, organisierte und betreute der KIL unter Federführung seiner Vize-Chefin Andrea Weber in Abstimmung mit den Festivalleitern Günter Wagner und Ingrid Hammerschmied den ersten Kunsthandwerkermarkt „Bunterkunst“. 27 ausgewählte Künstler aus der Region und zum Teil darüber hinaus präsentierten dort qualitativ hochwertige Produkte an liebevoll dekorierten Ständen und Buden. Über 2500 Menschen besuchten den Markt an den elf Tagen. Der Kulturherbst mit dem „Bunterkunstmarkt“ sei ein voller Erfolg und ein Image-Gewinn für Geretsried mit großer Außenwirkung gewesen“, sagt die KIL-Vorsitzende Assunta Tammelleo. Der Geretsrieder Kulturherbst und der umliegende Bunterkunstmarkt hätten voneinander profitiert, das kulinarische Angebot der Landsmannschaften und Geretsrieder Vereine das Angebot perfekt ergänzt. „Vergleichbares gibt es im gesamten Oberland nicht“, sagt Andrea Weber, die in der Sitzung des Kulturausschusses auf den ersten Markt zurückblickte. „Die Besucher kamen aus der Ammerseeregion, aus Fürstenfeldbruck, Erding, dem Allgäu und München.“ Deren Resonanz sei „ausschließlich begeistert“ gewesen, sagt Weber. „Schöner als das Tollwood“, „wir wussten gar nicht, dass es so tolle Künstler in Geretsried und Umgebung gibt“ – das waren nur einige Aussagen.
Die Kunsthandwerker bestätigten die positive Stimmung. Das Publikum sei sehr interessiert gewesen, und die Verkaufsumsätze zufriedenstellend. Alle würden gerne wieder mitmachen. Die Teilnehmer wünschen sich nun ein regelmäßiges Treffen. „Der KIL wird deshalb zum Jahresbeginn einen Kunsthandwerkerstammtisch in Geretsried neu organisieren“, kündigt Vereinschefin Tammelleo an.
peb
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