Weil er leichtgläubig einem ihm unbekannten Anrufer vertraut und die Zugangsdaten zu seinem Konto verraten hat, ist ein Germeringer um 1100 Euro erleichtert worden. Die Polizei warnt angesichts dieses Betrugsfalls nochmals eindringlich davor, Daten an Fremde weiterzugeben.
Germering – Der Fall ereignete sich am Samstag. Der 49-Jähriger wurde von einem Mann per Telefon kontaktiert. Der Anrufer sagte, er sei ein Mitarbeiter der Firma Microsoft. Er log dem Germeringer vor, dass dieser Sicherheitslücken auf seinem PC habe. Im weiteren Verlauf des Telefonats wurde auch nach den Zugangsdaten des Bankkontos gefragt. Der Germeringer gab diese Informationen heraus – und wurde umgehend um 1100 Euro erleichtert. Die Polizei betont daher erneut, dass man sehr vorsichtig mit sensiblen Daten umgehen sollte. Keinesfalls solle man diese – besonders nicht am Telefon – an Dritte herausgeben.
Zuletzt war vor dem Anruf falscher Polizisten gewarnt worden. Schon im November war Egenhofen Ziel der Betrüger. In Gilching (Kreis Starnberg) entpuppten sich vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter als Hacker.