Germering/Stockdorf - Die Germeringer Polizei muss sich schon wieder mit einem Anschlag auf Vierbeiner befassen. Tatort ist dieses Mal der Gautinger Ortsteil Stockdorf.
Wie der stellvertretende Inspektionsleiter Andreas Ruch mitteilt, sind an einem Spazierweg in der Nähe des Bahnhofs mehrere Fleischpflanzerl gefunden worden, in denen Teile von Rasierklingen steckten.
Bekannt geworden sei der Fall durch eine 48-jährige Schweizerin, die in Stockdorf wohnt. Beim Gassigehen hatte sich der Welpe der Frau einen der Hundeköder geschnappt. Die 48-Jährige, die durch die Hundeköder-Anschläge der vergangenen Wochen und Monate sensibilisiert war, versuchte sofort, ihrem Vierbeine das Fleischpflanzerl aus dem Maul zu nehmen. Dabei schnitt sie sich laut Ruch an einem der zerkleinerten Rasierklingen-Teile.
Wie berichtet, halten seit Dezember vergangenen Jahres mehrere Giftköder-Anschläge die Menschen in und rund um Germering in Atem. Dort sind mehrere Vierbeiner mit Schneckenkorn vergiftet worden. In Gauting und Tutzing hat es bereits mehrere Fälle von Ködern gegeben, die mit Rasierklingen gespickt waren. Wie Andreas Ruch betont, sind allerdings keine weiteren Giftköder mehr im Raum Germering aufgetaucht, seitdem man mithilfe von Plakaten die Öffentlichkeit über die Vorfälle informiert hat.
sw