Germering

Normalität nach der Corona-Zeit: Freibad freut sich über 120 000 Besucher

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Von seiner Kommandozentrale aus hat Bäderleiter Gerd Felder alles im Blick. Über die vielen Besucher freut er sich natürlich.
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Das Freibad ist nach zwei schwierigen Coronajahren in die Normalität zurück gekehrt. Die Zahl der Besucher ist mit aktuell 116 860 (Stand 30. August) auf einem sehr hohen Niveau –im Vor-Coronajahr 2019 waren es bis zum Saisonende 110 682.

Germering – Bäderleiter Gerd Felder ist kurz vor dem Ende der Freibadsaison zufrieden. „Es ist kein Rekordjahr, aber ein sehr gutes Jahr“, lautet seine Bilanz nach rund vier Monaten Betrieb im fast wieder Normalzustand. Die Zahlen geben ihm Recht. Bis zum 30. August haben seit der Öffnung im Mai fast 120 000 Menschen das Bad besucht.

Viele neue Besucher

Zum Vergleich: Im ersten Coronajahr waren es rund 69 000 – wobei das Bad wegen des ersten Lockdowns erst im Juni geöffnet wurde und es zahlreiche Beschränkungen gab. 2021 waren es dann schon wieder fast 84 000. Auch im vergangenen Jahr hielten aber nach wie vor zahlreiche Coronaregeln die Menschen von dem Gang ins Freibad ab.

In diesem Jahr gab es nun aus Sicht von Felder eine Rückkehr zur Normalität: „Man hat es den Gästen angesehen, wie froh sie darüber waren, fast ohne Einschränkung ins Freibad gehen zu können.“ Auffällig war laut Felder, dass es viele neue Besucher gab. Das Bäderpersonal könne dies sehr gut einschätzen. Vor allem viele junge Familien haben das Germeringer Freibad offenbar zum ersten Mal für sich entdeckt.

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Das Wetter hat natürlich auch mitgespielt – so viele Sonnentage wie 2022 gab es bislang noch nie. Schon jetzt ist der tägliche Besucher-Durchschnitt mit aktuell 1082 der höchste Wert seit langem. Die aktuelle Zahl von insgesamt rund 117 000 Besuchern (2019: 110 682, 2018: 125 053) kann zudem noch um einiges ansteigen – die Saison endet erst am letzte Ferientag, Montag, 12. September. Aber ein Rekordbesuch wird es laut Felder sicher nicht mehr werden – 1994 und 2003 strömten jeweils rund 160 000 Gäste ins Bad.

Saison endet am 12. September

Die Möglichkeit, bei anhaltend schönem Wetter die Saison zu verlängern, schließt Bäderleiter Felder eher aus. Grund: Schon jetzt kühlt das Wasser in den Becken über Nacht um rund eineinalb Grad ab. Weil man wegen der derzeitigen Energiekrise auf keinen Fall zuheizen werde, um die Wassertemperatur auf die gewohnten 24 Grad zu bringen, endet die Saison wohl wie geplant am 12. September.

Am Mittwoch, 14. September, soll dann das Hallenbad seinen Betrieb aufnehmen. Um Gas zu sparen, gibt es schon detaillierte Pläne, die allerdings noch vom Stadtrat beschlossen werden müssen. Kernpunkt der Überlegungen: Die Wassertemperatur im Sportbecken des Hallenbads wird um zwei Grad auf 25 Grad gesenkt. Im Mehrzweckbecken mit der Sprunganlage ist das Wasser dann statt bisher 29 nur noch 27 Grad warm.

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