Schmuck-Designerin hat Haus am Kepellenweg gekauft

Tamara Comolli baut in Festenbach

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Tamara Comolli. Sie baut ein Haus in Festenbach um.
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Edler Schmuck ist ihr Metier. In Festenbach baut Tamara Comolli zusammen mit Thomas Habermeyer ein Haus um.

Festenbach – Die Schmuckstücke der Gmunder Schmuck-Designerin Tamara Comolli sind weltberühmt. Im vergangenen Jahr stieg die Naga-Group aus Hongkong, ein auf Luxus- und Lifestyle-Marken spezialisierter Investor, bei ihr ein und übernahm die Mehrheit an der Comolli-GmbH. Comolli ist im Tegernseer Tal daheim und beschäftigt inzwischen auch die Gemeinde Gmund immer wieder mit Bauanträgen. Zuletzt im Sommer 2017, als es um den Umbau eines Hauses an der Burgstallerstraße ging.

Jetzt hat Tamara Comolli zusammen mit dem Rottacher Thomas Habermeyer für ein Haus am Kapellenweg in Festenbach einen Antrag eingereicht. Von einer Erbengemeinschaft hatte sie es erworben. Ein bestehendes Wohnhaus soll umgebaut und saniert, ein Querb

au erweitert sowie eine Garage und ein Schwimmbad neu errichtet werden. Der Gmunder Ortsplanungsausschuss befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit den Plänen der Schmuckdesignerin.

Laut Bauamtsleiterin Christine Wild liegt das Haus im Außenbereich. Im Zuge des Wohnhaus-Umbaus sollen die komplette Fassade erneuert und Fenster neu angeordnet werden. Ein bisheriger Querbau, in dem sich eine Garage befand, soll zwar etwas kleiner ausfallen, doch dafür gibt es eine neue Garage. Allerdings müsse für den Querbau eine Ausnahme von der gemeindlichen Gestaltungssatzung ausgesprochen werden. Er sei immer noch größer als erlaubt.

Weil das geplante Schwimmbad ein Volumen von hundert Kubikmetern nicht übersteige, sei dafür wiederum kein eigenes Genehmigungsverfahren nötig. Bürgermeister Alfons Besel (FWG) informierte darüber, dass es im Vorfeld bereits umfangreiche Forstarbeiten auf dem Gelände gegeben habe. Die Fläche liegt in der ausgewiesenen Egartenlandschaft. Dafür müsse laut Besel eine Ersatzbepflanzung vorgenommen werden.

Der Bürgermeister erklärte schließlich, warum es keine Argumente gegen eine Genehmigung gebe: Die öffentlichen Belange würden nicht beeinträchtigt. Außerdem würden sich die beantragten Maßnahmen innerhalb des Gebäudebestands bewegen. Das Gremium schloss sich dem an und befürwortete den Antrag einstimmig.  gr

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