Kandidaten für den Hallbergmooser Gemeinderat nominiert

CSU setzt auf „junge Liste“ - und ein Urgestein sagt Servus

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„Die Zukunft der Gemeinde im Blick“: Sie alle wollen für die Hallbergmooser Christsozialen in den Gemeinderat.

Als erster Ortsverband hat die CSU ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 15. März nominiert: Mit einer „jungen Liste“ zieht man in den Kommunalwahlkampf.

Hallbergmoos – Angeführt wird sie von Bürgermeister Harald Reents (39) und der Ortsvorsitzenden Tanja Knieler (39). Ein bekannter Name fehlt allerdings: Josef Niedermair zieht sich nach 36 Jahre aus der Kommunalpolitik zurück.

„Wir haben eine tolle Mannschaft, die die Zukunft der Gemeinde im Blick hat“, unterstrich Knieler zum Auftakt der Nominierungsveranstaltung im Alten Wirt. Die Ortschefin und Regierungsdirektorin, bei der CSU-Landtagsfraktion beschäftigt, führt zusammen mit Reents die Liste an und sagt von sich selbst: „Politik ist nicht nur mein Hobby, sie ist mein Leben.“ Mit den Kandidaten im Alter zwischen 23 und 55 Jahren sei man, so Knieler, jünger als noch 2014 aufgestellt.

Josef Niedermair saß 36 Jahre lang für die CSU im Gemeinderat

Sie zu finden war, wie es hieß, nicht schwierig. Etwa 30 Bewerber gab es. Die, die es nun auf die Liste geschafft haben, seien alle „echte Teamplayer“, die den Querschnitt der Gesellschaft abbilden und sich bereits aktiv für Eltern, Verbände und Vereine, in Wirtschaft oder Landwirtschaft zu engagieren. „Lasst’s die Jungen nach vorne“, dieser Gedanke hat auch Josef Niedermair nach reiflicher Überlegung bewogen, seine aktive politische Karriere zu beenden. 36 Jahre lang war der 61-Jährige für die CSU im Gemeinderat, 12 Jahre Vize-Bürgermeister, 18 Jahre lang Kreisrat. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt aufzuhören, ich hab’ das Beste gegeben“, verabschiedete sich der Kommunalpolitiker - und eilte zum Liga-Spiel der VfB-Kegler, wo er aushelfen musste.

Damian Edfelder führt die „junge Garde“ an

Alle anderen amtierenden Gemeinderäte – Christian Krätschmer, Marcus Mey, Rudi Zeilhofer, Franz Leichtle und Silvia Edfelder, erste und einzige CSU-Frau im Gemeinderat – treten wieder an. Fraktionssprecher Christian Krätschmer gab sich kämpferisch: „Nur mit einer starken CSU, die alle Themen abdeckt, können wir die Spinner von rechts und links draußen halten.“ Mey unterstrich, dass es in einer pulsierenden Gemeinde mit hoher Lebensqualität, die nicht zuletzt wegen ihrer Finanzstärke im Landkreis wie in Deutschland eine wohl einzigartige Position einnehme, wichtig sei, sich „in der Mitte der Gesellschaft zu engagieren“. Die junge Garde der Kandidaten wird von JU-Chef Damian Edfelder (Platz 8) angeführt. Jeweils fünf JU’ler haben Listenplätze erhalten, von den sieben weiblichen Kandidaten gehören fünf der Frauenunion an. Neueinsteiger auf einem aussichtsreichen Listenplatz (6) ist Stefan Rentz, dessen Vater Mathias über viele Jahre für die CSU im Gemeinderat saß.

Alle 24 Kandidaten: 1. Harald Reents, 2. Tanja Knieler, 3. Christian Krätschmer, 4. Silvia Edfelder, 5. Marcus Mey, 6. Stefan Rentz, 7. Andrea Holzmann, 8. Damian Edfelder, 9. Rudi Zeilhofer, 10. Franz Leichtle, 11. Jasmin Ghubbar-Mohamed, 12. Markus Kreilinger, 13. Heiko Schmidt, 14. Anita Kreilinger, 15. Walter Wirl, 16. Wolfgang Eberhart, 17. Alois Walbrun, 18. Christian Schirsch, 19. Philipp Schön, 20. Jeanine Dressel, 21. Corinna Pittrich, 22. Roland Sedlmeier jun., 23. Mathias Fritsch, 24. Max Förg. Eva Oestereich

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