VonTanja Kipkeschließen
Das Nürnberger Tierheim sucht eine neue Familie für Mischling Mister. Seine vorigen Besitzer behandelten den Vierbeiner „nicht sonderlich nett“. Er braucht daher noch viel Erziehung.
Nürnberg – „Mister gehört zu unseren aktuellen Sorgenkindern“, schreibt das Tierheim Nürnberg in einem Facebook-Post, indem die Tierschützer den Hund zur Vermittlung vorstellen. Der Vierbeiner sei bei ihnen gelandet, weil sich seine Besitzer nicht mehr um ihn kümmern konnten und ihn auch „nicht sonderlich nett“ behandelt haben. Ursprünglich komme Mister aus dem Ausland, wo er sich auf der Straße durchgeschlagen hat.
| Name: | Mister |
|---|---|
| Rasse: | Mischling |
| Alter: | Circa 3 Jahre |
| Geschlecht: | Männlich, nicht kastriert |
Hund Mister landet im Nürnberger Tierheim: „Er dreht sich im Kreis und versucht sich zu beißen“
„Leider kam Mister mit Anfällen zu uns“, erklärt das Tierheim. „Er dreht sich im Kreis und versucht sich in den Schwanz zu beißen.“ Die Tierschützer haben es mit viel Verhaltenstraining im Tierheim gut in den Griff bekommen, man müsse sich allerdings bewusst sein, dass man weiterhin daran arbeiten muss. „Mister benötigt noch Erziehung.“ Nach Eingewöhnung könne er sicher auch mal alleine bleiben.
Mister sei stubenrein, obwohl er „das Leben im Haus“ bisher nicht wirklich kennengelernt hat. Er ist kein Anfängerhund, Kinder sollten in seinem neuen Zuhause nicht leben. Rüden könne er „absolut nicht leiden“, bei Hündinnen entscheide die Sympathie. „Mister braucht klare, konsequente Ansagen, die aber liebevoll sind“, so das Tierheim. „Wenn man hart mit ihm umgeht, wird er unsicher.“
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Mischling Mister wünscht sich neue Familie: „Er ist keine Couchpotatoe“
Mister benötige auf jeden Fall ein ruhiges Zuhause mit stabilem Umfeld. Damit er runterfahren und ankommen kann. „Das heißt aber nicht, dass er ein Couchpotatoe ist.“ Wer Interesse hat, Mister näher kennenzulernen, kann den Bewerbungsbogen des Tierheims ausfüllen.
Im Tierheim Nürnberg warten auch zahlreiche andere Hunde auf ein neues Zuhause. Zum Beispiel der sechsjährige Rottweiler Banjo, der sich laut Tierschützern sogar „bald aufgibt“. Ebenso brauchen der behinderte Hund Goofy, mit all seinen Ecken und Kanten und der Dobermann Tyson dringend ein neues Zuhause. (tkip)
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