In der alten Post ist jetzt das Rathaus daheim

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Sieben Jahre nachdem die Gemeinde Jachenau das alte Gasthaus Post gekauft, ist am Sonntag „Tag der offenen Tür“. Vorgestellt werden das neue Rathaus mit Gästeinformation, das „Café 7 1/3“ sowie das „Hotel im Sonnental“.

Jachenau Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen, seit die Gemeinde Jachenau die „Post“ gekauft hat. Zwei Jahre hatte das große Gebäude im Herzen der Ortschaft zuvor leer gestanden. Am kommenden Sonntag wird mit einem „Tag der offenen Tür“ offiziell Einzug gehalten. Höhepunkt ist um 11 Uhr die Segnung des neuen Rathauses durch Pfarrer Willi Milz.

Ursprünglich war zunächst geplant, das Gasthaus zu verpachten, doch im Frühjahr 2015 wurde ein neuer Entschluss gefasst und letztlich auch verwirklicht: Die Gemeinde hat ihren Verwaltungssitz mit Gästeinformation in den nördlichen Teil verlegt, im Süden hat das „Café 7 1/3“ Einzug gehalten und im oberen Stockwerk befinden sich Gästezimmer und Ferienwohnungen. Die Betreiber vom „Hotel im Sonnental“ sind zugleich auch die Pächter des Cafés: Brigitte Riesch und ihr Lebenspartner Richard Jakob.

Der Flüchtlingszustrom 2015 machte noch eine Zwischennutzung erforderlich: Von Anfang 2016 bis zum Beginn des Jahres 2017 diente die „Post“ als Asylbewerber- Unterkunft. Die Nutzung hierfür beeinträchtigte jedoch die Umbaupläne nicht. Noch während Asylbewerber im Haus untergebracht waren begannen die Umbauarbeiten.

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Als erster Bauabschnitt wurde der Umbau des Nordteils zum neuen Rathaus und zur Tourist-Info abgeschlossen. Im Vorraum befindet sich neben einem Geldautomaten der Raiffeisenbank im Oberland auch ein Terminal. Dort können sich Urlauber über die Jachenau informieren und erhalten Auskunft über freie Zimmer im Gemeindebereich. Das Foyer kann zudem von den Ortsvereinen für Ausstellungen und zur Präsentation genutzt werden.

Eine erste große Bewährungsprobe haben die Café- und Bistrobetreiber schon hinter sich gebracht. Vergangene Woche wurde „Hebauf“ gefeiert. Knapp 40 Gäste finden im Garten Platz, während im Gastraum Sitzgelegenheit für knapp 50 Personen besteht. Im Hotel gibt es elf Doppel-, ein Mehrbett- sowie zwei Einzelzimmer. Außerdem stehen drei Ferienwohnungen zur Verfügung. Gekocht wird in der Küche nicht. Bürgermeister Georg Riesch: „Wir wollten keine Konkurrenz für unsere Wirtshäuser schaffen. Die Gäste können hier übernachten, gespeist soll in den umliegenden Gaststätten werden.“

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Am Sonntag haben nun Einheimische, Urlaubsgäste aber auch sonstige Interessierte die Möglichkeit, das neue Schmuckstück im Anschluss an die kirchliche Segnung zu begutachten. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Musikkapelle Jachenau.

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