VonUlrike Wilmsschließen
Der Echinger Wochenmarkt am Samstag ist wegen der Rathausbaustelle umgezogen – und fällt jetzt mehr ins Auge.
Eching – Da ist schon am frühen Samstagmorgen was los am Echinger Stachus, wo seit Kurzem der kleine, aber feine Wochenmarkt seinen neuen, zentralen Standort gefunden hat. Die beiden Stände, der mit Obst und Gemüse von Norbert Hartshauser und die rollende Metzgerei von Karl-Heinz Kaufmann, sind schon seit vielen Jahren immer wieder samstags eine feste Institution in Eching. Sie erfreuen sich bei zahlreichen Stammkunden, die frische, regionale Produkte schätzen, großer Beliebtheit. Und auch in Corona-Zeiten gehört dann ein gemütlicher Ratsch auf Distanz an der frischen Luft zum Wochenendeinkauf dazu: Man kennt sich.
Bis dato boten der Händler und Landwirt aus Goldach sowie der Metzgereibetrieb aus der Nähe von Vilshofen ihre Frischwaren auf dem Bürgerplatz an, der jetzt wegen der Doppelbaustelle von Tiefgarage und Rathaus nicht zur Verfügung steht. Der Umzug an die belebte Kreuzung entspricht den Wünschen der Markthändler, die sich davon etwas mehr Aufmerksamkeit erhoffen, denn vielen Echingern dürfte es entgangen sein, dass auch in ihrer Gemeinde am Samstag Markthändler ihre Produkte anbieten.
Jetzt fallen die Stände ins Auge, Autofahrern ebenso wie der Laufkundschaft. Der Platz mit Brunnen, der im wohlwollend-aufwertenden lokalen Sprachgebrauch als „Echinger Stachus“ firmiert, erscheint ideal für den neu installierten Wochenmarkt und lockt, wie die Händler hoffen, auch den einen oder anderen neugierigen Käufer und potenziellen Stammkunden an. Einen hübschen Anblick bietet er allemal...
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