Anpassungen im Nahverkehr

Etliche Linien betroffen: Fahrplanwechsel in München steht bald an – MVG informiert über Änderungen

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Die Münchner Verkehrsgesellschaft informiert über ihren neuen Jahresfahrplan. Änderungen bei Bus, Tram und U-Bahn stehen bevor.

München – Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) startet am Sonntag, 14. Dezember, mit dem neuen Jahresfahrplan 2026. Darüber berichtet die MVG in einer Pressemitteilung. Fahrgäste müssen sich auf verschiedene Änderungen bei Bus, Tram und U-Bahn in München einstellen.

Der neue Fahrplan sieht auch Takt-Anpassungen und neue Linienwege bei vielen Buslinien vor (Archivbild).

Takt-Anpassungen und neue Linienwege beim Bus

Bei den Buslinien stehen einige Takt-Anpassungen an. Zusätzlich gibt es Änderungen beim Linienweg verschiedener Busverbindungen. Die MVG erhöht auf einzelnen Linien die Kapazität, schreibt das Verkehrsunternehmen weiter. Diese Maßnahme betrifft sowohl Bus- als auch Tramlinien. Neben den größeren Änderungen gibt es laut MVG auch geringfügige Fahrplananpassungen im Minutenbereich. Diese betreffen alle drei Verkehrsmittel: U-Bahn, Tram und Bus. Die kleinen Zeitverschiebungen können sich auf die gewohnten Abfahrtszeiten auswirken.

Die meisten Änderungen ergeben sich bei den Bussen in München. Hier setzte die MVG nach eigenen Angaben aufgrund der Erschließung neuer Wohngebiete sowie Schulstandorte und der dadurch steigenden Nachfrage einige Verbesserungen um:

  • Der Bus 57 verkehrt zwischen Hörweg und S-Bahnhof Freiham künftig auch sonntags tagsüber im 10-Minuten-Takt statt alle 20 Minuten.
  • Der Bus 143 fährt Montag bis Samstag zwischen Hörweg und Freiham Bf. länger bis ca. 23 Uhr.
  • Beim Bus 164 wird der RufBus zwischen 21:30-01:15 Uhr mit einem täglichen Regelverkehr ersetzt. Der Bus fährt künftig im Takt 20 als Rundkurs Allach Bf. – Franz-Nißl-Straße – Augustenfelder Straße – Eversbuschstraße – Allach Bf.

Auf zwei Linien wird die Kapazität erhöht:

  • Der Bus 130 fährt von Montag bis Freitag mit Gelenkbussen.
  • Der Bus 190 fährt an Sonntagen mit Gelenkbussen.

Einige Buslinien müssen teilweise eingeschränkt werden

„Angesichts der finanziellen Situation muss die MVG die Angebotsverbesserungen kompensieren“, heißt es in der Pressemitteilung. Das tue sie vor allem dort, wo es die Fahrgastnachfrage zulässt. Es entfallen vor allem Verstärkerfahrten:

  • Der Bus 56 kommt in der morgendlichen Hauptverkehrszeit künftig im 6/7-Minuten-Takt statt alle 5 Minuten. Außerdem entfallen die Verstärkerfahrten zwischen Pasing Bf. und Klinikum Großhadern Ost am Nachmittag, sodass die Linie auf dem gesamten Linienweg alle 10 Minuten fährt.
  • Beim CityRing 58/68 entfallen die Verstärkerfahrten zwischen Hauptbahnhof Nord und Silberhornstraße Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr.
  • Beim Bus 162 entfallen samstags die Verstärkerfahrten zwischen Pasing Bf. und Amalienburgstraße, sodass die Linie auch in diesem Abschnitt alle 20 statt alle 10 Minuten fährt.
  • Beim Bus 163 fährt an Schultagen morgens künftig nur noch alle 20 Minuten statt wie bisher alle 10 Minuten ein Verstärker zwischen Krautheimstraße und Moosach Bf.. Zusammen mit dem Bus 162 besteht dadurch in diesem Abschnitt ein 6/7-Minuten-Takt statt des bisherigen 5-Minuten-Takts.

Bei folgenden Linien gibt es Änderungen beim Linienweg und den Haltestellen:

  • Die Haltestelle Am Tucherpark der Linie 54 entfällt wegen Bauarbeiten bis auf Weiteres.
  • Die MVG-Museenlinie 100 fährt künftig einen anderen Linienweg in der Maxvorstadt. Zwischen den Haltestellen Odeonsplatz und Pinakotheken führt der neue Weg über die neue Haltestelle Brienner Straße und Haltestelle Karolinenplatz. So wird die bisherige Stichfahrt Von-der-Tann-Straße – Odeonsplatz – Von-der-Tann-Straße vermieden.
  • Die Haltestelle Olympiapark Eissportstadion der Linien 173 und N76 heißt künftig Olympiapark Ost.
  • Die Buslinien 181 und 182 erhalten eine neue Haltestelle „Klärwerk Gut Großlappen“ auf Höhe der Klärwerkszufahrt.
  • Der NachtBus N71 fährt künftig auf dem verkürzten Linienweg Dessauerstraße/Olympia-Einkaufszentrum – Ludwigsfeld (Campingplatz). Zwischen Westfriedhof und Olympia-Einkaufszentrum fährt die Nacht-U-Bahn U1.

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Änderungen bei der Tram

  • Auf der Tram 27 wird die Kapazität erhöht. Künftig fahren dort vierteilige statt dreiteiliger Fahrzeuge.
  • Ab voraussichtlich 27. Februar geht außerdem die neue Tram 14 in Betrieb. Sie ist die erste Teilinbetriebnahme der Tram-Westtangente. Die Linie verkehrt alle 10 Minuten von Pasing Bf. über die neue Strecke auf der Fürstenrieder Straße bis zum Gondrellplatz und verbindet damit die Linien 18 und 19. Am U-Bahnhof Laimer Platz besteht zudem Anschluss zur U5 Richtung Innenstadt.

Jeder hat eigene Wahrzeichen: München teilt sich in 25 Stadtbezirke, die sehr unterschiedlich sind

München
Im Herzen von München liegt der Marienplatz, wo Besucher auch das Rathaus finden. Für viele womöglich überraschend: der Stadtbezirk Altstadt-Lehel ist flächenmäßig der kleinste Münchens.  © IMAGO/Michael Nguyen
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Kein Wahrzeichen, auf das die Bewohner immer stolz sind: der Hauptbahnhof ist Teil des Stadtbezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Kunstinteressierte kommen im Museum Brandhorst auf ihre Kosten. Es liegt in der Maxvorstadt, die zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an die Altstadt angrenzt und im Osten durch den Englischen Garten begrenzt wird. © IMAGO/imageBROKER/Werner Dieterich
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Der neu gestaltete Elisabethmarkt in Schwabing-West. Mit 151 Einwohnern je Hektar (Angabe der Landeshauptstadt) weist er die höchste Einwohnerdichte aller Bezirke auf.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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1000 Kilometer nach Bordeaux: das sogenannte „Franzosenviertel“ befindet sich im Stadtbezirk Au-Haidhausen. Die beiden Vorstädte sind im Jahr 1854 eingemeindet worden. © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Erholungssuchende aus Sendling kommen gerne an den Flaucher, um sich zu erfrischen. Zentrum des Wirtschaftslebens im Stadtbezirk 6 ist die Großmarkthalle. © IMAGO/Ulrich Wagner
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Eine kurze Auszeit an einem sonnigen Wintertag: Auf diesem Foto genießt sie ein Münchner im Westpark, Teil des Stadtbezirks Sendling-Westpark. © IMAGO/S.Gottschalk
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Der Quartiersplatz auf der Schwanthalerhöhe. „Der Stadtbezirk weist sowohl die zweithöchste Einwohnerdichte als auch den zweithöchsten Ausländeranteil unter allen Münchner Bezirken auf“, heißt es vonseiten der Stadt.  © IMAGO/STL
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Was fürs Auge: Schloss Nymphenburg, die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. © IMAGO
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1924 bis 1929 nach den Plänen von Bernhard Borst erbaut: die Borstei in Moosach.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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Das Olympische Dorf bei Nacht; es gehört zum Stadtbezirk 11 (Milbertshofen- Am Hart).  © IMAGO/POSS ROLF
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Abendlicher Autoverkehr auf der Leopoldstraße. Sie ist die wohl renommierste im Bezirk Schwabing-Freimann. © IMAGO
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Wacht über Bogenhausen: der beeindruckende Friedensengel. Zum Bezirk gehören auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf.  © xChristoph_Lischetzkix via imago
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Berg am Laim gehört zu den kleineren Stadtbezirken Münchens. Hier im Bild ist das unweit des Ostbahnhofes gelegene Werksviertel zu sehen.  © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Ein Sommertag am Buga-See. Hier baden Bewohner des Bezirks Trudering-Riem. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Der Pfanzeltplatz (Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach) hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute bewahrt. © Imago
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Auf der Tegernseer Landstraße bewegen sich vornehmlich Menschen, die im Bezirk Obergiesing-Fasangarten leben. © Jens Hartmann
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Wie es beim TSV 1860, der seine Heimspiele im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße austrägt, läuft, treibt viele Menschen in Untergiesing-Harlaching um. © imago sportfotodienst
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Ein Surfer vergnügt sich an der Floßlände; in einem Stadtbezirk mit nicht unkompliziertem Namen: Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. © STL via www.imago-images.de
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Abendstimmung am Klinikum Großhadern. Der 20. Stadtbezirk Hadern bildet den südwestlichen Stadtrand Münchens.  © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Ja, auch Pasing hat seinen Marienplatz. Gemeinsam mit Obermenzing bildet das Viertel seit 1992 einen Bezirk. © Imago
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Blick auf den Langwieder See, Teil des westlich gelegenen Stadtbezirks Aubing-Lochhausen-Langwied. © IMAGO/Sachelle Babbar
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Ländliche Atmosphäre an einem winterlichen Tag in Allach-Untermenzing. © xmeinzahnx via imago-images.de
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Sehr divers: der Bezirk Feldmoching-Hasenbergl; hier im Blick ist der Blick auf die Feldmochinger Kirche zu sehen. © Copyright: xDreamstimexMolly100x
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Gerade wird viel gebaut in Laim; die Fürstenrieder Straße gilt als Lebensader des Viertels.  © Marcus Schlaf

Änderungen bei der U-Bahn

  • Bei der U6 verschieben sich die Verstärkerfahrten zwischen Münchner Freiheit und Harras montags bis samstags um zwei Minuten. Damit verkehren die Züge gemeinsam mit der U3 in einem gleichmäßigeren Takt und sorgen für eine bessere Fahrgastverteilung.

Die MVG empfiehlt den Fahrgästen, die Fahrpläne der Linien und die Abfahrtszeiten an den Haltestellen zu prüfen. Die Fahrpläne gibt es auf mvg.de/meinhalt oder in der App MVGO. In den Vitrinen an den Haltestellen werden die Fahrpläne bis zum Sonntag aushängen. (Quelle: Pressemitteilung der MVG), (leo)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Wolfgang Maria Weber

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