Gabriele Triebel ist 57 Jahre alt und lebt in Kaufering (Kreis Landsberg) Die verheiratete Mutter zweier Kinder ist Diplom-Sportlehrerin.
Fürstenfeldbruck/Kaufering – Seit 2002 sitzt sie im Gemeinderat ihres Heimatortes, seit 2014 ist sie dort als Vizebürgermeisterin tätig. Auch auch im Landsberger Kreistag ist Gabriele Triebel vertreten.
-Frau Triebel, vor welchen zentralen Herausforderungen steht Ihrer Meinung nach der Stimmkreis, in dem Sie antreten?
Beide Landkreise, Landsberg und Fürstenfeldbruck gehören zur Metropolregion München. Der Zuzug in unsere Region ist und bleibt nach den Prognosen sehr hoch. Mit der wachsenden Bevölkerungszahl muss auch die Infrastruktur Schritt halten und zukunftstauglich ausgebaut werden. Das ist zum einen der Öffentliche Nahverkehr von und nach München. Der Ausbau der Bahnstrecke von Buchenau bis München-Pasing muss endlich in Angriff genommen werden. Das Ziel kann nur die Viergleisigkeit sein. Wohnen in unserer Region wird durch die hohen Mieten und Immobilienpreise immer mehr zur sozialen Frage. Hier muss der Freistaat viel aktiver werden. Die angedachte Wohnungsbaugesellschaft muss mit weitaus mehr Mitteln ausgestattet werden wie geplant. Den Kommunen muss bei Bildung von Genossenschaften mehr unter die Arme gegriffen werden und eigene Grundstücke sollen nur noch in Erbpacht vergeben werden, um so die Grundstücke aus der Spekulationsspirale herauszunehmen. Und schließlich muss die Anbindung jedes Haushaltes an schnelles Internet dringend vorangetrieben werden.
-Wer wäre geeignet, Ihnen als politisches Vorbild zu dienen?
Zum einen Sepp Daxenberger: Er war in Waging am See der bayerische grüne Bürgermeister Bayerns und Landesvorsitzender der Partei. Sepp verkörpert für mich die perfekte Symbiose zwischen Heimatverbundenheit und überregionalem Wirken und hat sich dabei nie verbogen. Zum anderen Robert Habeck: Er weiß, dass wir unsere Welt nur retten können, wenn wir die großen gesellschaftlichen Fragen angehen: Soziale Gerechtigkeit, Solidarität und die Eingrenzung der Klimaerhitzung. Im Regionalen daheim – die großen globalen Herausforderungen im Blick – und das ohne Spalterei und mit großer empathischer Leidenschaft verfolgen. Das ist es, was mir an den beiden besonders gefällt.
-Was ist Ihr liebstes Hobby außerhalb der Politik?
Basketball mit meiner Hobbydamenmannschaft, Mountainbiken mit Ehemann und Sohn, Laufen mit meinem Border Collie.
-Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Nudeln in allen Variationen und selbst gemachte Kässpatzn.
-Facebook nutze ich im Wahlkampf, weil...
...mich die Wählerinnen und Wähler nicht nur als Politikerin, sondern als Person mit vielen anderen Facetten kennenlernen können. Und ich möchte auch auf dem Laufenden sein, was und wie in den sozialen Netzwerken aktuell diskutiert wird.
-Mein Lieblingsplatz im Stimmkreis ist...
...an den Infoständen (Fußgängerzone, Bahnhof), wo ich mit den Menschen in Kontakt komme.
Die Kandidaten
Das Tagblatt stellt die Direktbewerber für den Landkreis Fürstenfeldbruck vor. Eine Übersicht finden Sie hier.