Hohe Polizeipräsenz

„Rasen stoppen“: Einsatz am Norisring – Rennstrecke kurz vor Start blockiert

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Kurz vor dem Start der DTM am Norisring haben sich Aktivisten der „Letzte Generation“ illegal Zutritt zur Rennstrecke verschafft und sich mit Bannern auf die Fahrbahn begeben.
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Bereits im Vorfeld waren Protestaktionen am Norisring angekündigt worden. Am Sonntag verzögerte sich der Start des Rennens.

Nürnberg – Wenige Minuten vor dem Start der DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) am Sonntag (9. Juli) haben sich Aktivisten der „Letzten Generation“ Zutritt zur Rennstrecke am Norisring verschafft. Mit Bannern positionierten sich mehrere Teilnehmer des Protests auf der Fahrbahn.

Das Rennen konnte nicht wie geplant beginnen. Die Polizei hatte die Strecke nach kurzer Zeit allerdings wieder geräumt. „Rasen Richtung Klimakatastrophe stoppen“, betitelte die „Letzte Generation“ ihre Aktion auf Twitter. Auch ein Video des Protests war dort zu sehen. Teile der Strecke waren mit orangefarbenem Öl übergossen worden; eine Kehrmaschine musste anrücken.

Einsatz bei der DTM: Hohe Polizeipräsenz am Norisring

Bereits im Vorfeld waren Protestaktionen für das Rennwochenende am Norisring angekündigt worden. Nach kurzer Verzögerung konnten die Fahrer am Sonntagmittag ihre Boliden starten. Die Polizei zeigt hohe Präsenz an der bekannten Rennstrecke in Nürnberg. Seit dem Jahr 1972 ist der Rundkurs in der Frankenmetropole 2,3 Kilometer lang. Bis zu 130.000 Zuschauer sind vor Ort, wenn sich die Rennfahrer packende Duelle liefern.

Im April 2023 hatten Mitglieder der „Letzten Generation“ für Aufsehen an der Formel-E-Rennstrecke in Berlin gesorgt. Aktivisten waren über Zäune geklettert und hatten sich im Anschluss vor den Rennboliden auf den Boden gesetzt. „Passiert das ein paar Sekunden später, wird es lebensgefährlich“, kommentierte Rennfahrer Jean-Eric Vergne die Protestaktion.

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