- VonStephanie Hartlschließen
Die SPD hat als dritte Gruppierung nun ihre Kandidaten für den Gemeinderat nominiert. Zehn Frauen und sechs Männer stellen sich am 15. März zur Wahl für die 14 Mandate im Gemeinderat.
Althegnenberg – Das Partei-Urgestein Manfred Schön fungierte als Wahlleiter bei der Nominierungsversammlungder Gemeinderatskandidaten im Gasthof Sandmeir in Hörbach. „Ihr habt eine tolle Liste zusammengestellt. Respekt“, lobte er seine Genossen. Von den 13 Kandidaten, die bei der Wahl 2014 bereits angetreten waren, sind auch diesmal wieder zehn dabei. Auch die drei amtierenden Gemeinderäte Marianne Dunkel, Ludwig Neuner und Klaus Kinader stellen sich wieder zur Wahl. Sie bilden das Spitzen-Trio und belegen die ersten drei Listenplätze.
Kinader, der im Laufe des Abends an Listenplatz eins gewählt werden sollte, betonte eingangs: „Ich freue mich, dass wir eine so große und starke Liste zusammen gekriegt haben.“ Bevor sich die Kandidaten kurz vorstellten, gab Kinader einen Überblick über die wichtigsten Themen, mit denen sich die SPD in den kommenden sechs Jahren beschäftigen will. So stehen sozialverträgliches Wohnen und sozialer Wohnungsbau ganz oben auf der Liste. Auch ein Einheimischen-Modell sowie bezahlbarer Wohnraum insgesamt ist den Althegnenbergern Genossen wichtig.
Das Jung-Anwesen
Die Gestaltung der Ortsmitte – Stichwort: Jung-Anwesen und dessen Bebauung – ist eines der Projekte in der Gemeinde, die endlich vorankommen sollen. Hier könnte sich die SPD auch eine Ansiedlung einer Metzgerei und eines Friseurs vorstellen. Auch Sozialwohnungen wären denkbar.
In Sachen Infrastruktur will man neben dem Stundentakt bei der Bahn auch die Busverbindung nach Mering wiederbeleben. Die wurde seinerzeit eingestellt, da sich die Landkreise Fürstenfeldbruck und Aichach-Friedberg nicht mehr einig wurden, wer zuständig sei und dafür bezahlen soll. Die Linie wurde aber damals rege von den Althegnenbergern genutzt. Auch für viele Schüler, die das Gymnasium oder die Realschule in Mering besuchen, wäre diese Linie eine gute Alternative zur Bahn. Beim Thema Öffentlichkeitsarbeit will die SPD mehr Transparenz für die Bürger schaffen und diese auch mehr am Gemeindegeschehen beteiligen.
Nach den drei Gemeinderäten Kinader, Dunkel und Neuner folgen Silke Hilker auf Rang vier und an Platz fünf Rita Zeller, die schon einmal im 14-köpfigen Gemeinderat vertreten war und 2014 knapp an der Wiederwahl scheiterte. Mit 18 Jahren der Jüngste und damit natürlich zum ersten Mal als Kandidat für den Gemeinderat bei der Kommunalwahl 2020 auf einer Liste vertreten ist Gregor Sandmeir, der auf Platz 12 gesetzt wurde.
Die Liste der SPD Althegnenberg
1. Klaus Kinader 2. Marianne Dunkel 3. Ludwig Neuner 4. Silke Hilker 5. Rita Zellner 6. Markus Ostermeier 7. Anette Fork 8. Doris Feldmann 9. David Kolano 10. Dagmar Barth 11. Mandy Kirsten 12. Gregor Sandmeir 13. Katharina Zellner 14. Uschi Kistler 15. Dieter Hochreuter 16. Karin Herberth. Der Rat hat 14 Sitze.
Auch interessant: Die Themenseite zur Kommunalwahl.