Kommunalwahl

Sie haben genügend Unterschriften gesammelt

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Die Unterstützer mussten in den Rathäusern unterschreiben.
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Auch wenn die Hürden hoch sind: Alle, die für eine neue Liste zur Kommunalwahl antreten wollen und dafür Unterschriften brauchten, haben es geschafft.

Egenhofen/Mittelstetten/Alling/Fürstenfeldbruck –  In Egenhofen war im Vorfeld der Kommunalwahl die Neue Liste Egenhofen (NLE) gegründet worden. Sie bewirbt sich um Sitze im Gemeinderat und stellt mit Martin Obermeier einen Bürgermeisterkandidaten. Jeweils 80 Bürger der Gemeinde mussten ins Rathaus gehen und dort ihre Unterschrift leisten, damit NLE und Obermeier überhaupt antreten dürfen. Diese Zahl wurde locker erreicht. Als am Montagmittag die Frist für die Leistung der Unterstützerunterschriften auslief, hatten jeweils praktisch doppelt so viele Leute unterschrieben, wie es eigentlich nötig gewesen wäre.

Ähnlich verhält es sich in Alling, wo die Allinger Bürgervereinigung (ABV) ins Leben gerufen wurde, die Hans Schröder ins Rennen ums Bürgermeisteramt schickt. 148 unterstützten, dass die ABV zur Gemeinderatswahl antreten darf, 165 Leute unterstützen die Kandidatur Schröders fürs Bürgermeisteramt – nötig gewesen wären wie auch in Egenhofen 80 Unterschriften.

Locker erreicht hat die nötige Anzahl an Unterschriften auch die neue Wählergruppe (WUG) um Bürgermeisterkandidat Franz Ostermeier in Mittelstetten (mindestens 114 statt der erforderlichen 50). Die Gültigkeit der Unterschriften wird vom jeweiligen Wahlausschuss festgestellt. Die jeweils zuständigen Wahlämter hatten auf die Rechtmäßigkeit der Unterschriften bereits im Vorfeld ein waches Auge. Ebenfalls genommen hat die Hürde vor der Kommunalwahl die Satirepartei „Die Partei“ in der Stadt Fürstenfeldbruck. Sie darf sich für den Stadtrat bewerben.  st

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