Kommunalwahl 2020

Grafrather Einigkeit möchte vier Sitze ergattern

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Die Bewerber der Grafrather Einigkeit.
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Ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten geht die Grafrather Einigkeit (GE) in die Kommunalwahl. Stattdessen unterstützt die freie Wählergruppierung den parteifreien Amtsinhaber Markus Kennerknecht.

Grafrath –GE-Vorsitzender Klaus Rüth sagt, man sei mit der Arbeit des Rathauschefs zufrieden. „Markus Kennerknecht ist überparteilich und mit Kompetenz und Gespür für verschiedenste Anliegen der Bürger aktiv und erfolgreich.“ Als Beispiele dafür führt er angestoßene und umgesetzte Projekte, den Rückgang der Verschuldung und die ruhige Sachpolitik im Gemeinderat an. Das Ziel der Grafrather Einigkeit ist laut Rüth, einen Platz mehr als die bisherigen drei zu erringen.

Die Liste der GE führt Silvia Dörr, Fachdienstleiterin bei der Caritas in Bruck, an. Von den bisherigen Räten tritt nur Bernd Traut wieder an. Christian Strasdat, Bürgermeisterkandidat 2014, und Johannes Michl, Nachrücker für Rüth während der laufenden Periode, ziehen sich zurück. Traut kandidiert hinter Dörr und Manfred Heilander, dem Gartenmeister des forstlichen Versuchsgartens, auf Platz drei. Mit Anton Hackl steht ein ehemaliges Ratsmitglied auf Platz vier.

Das sind die Ziele der Einigkeit

Die Ziele der GE für die Zeit nach der Kommunalwahl 2020 fasst Rüth unter folgendem Motto zusammen: „Leben heißt Veränderung – Unsere Heimat aktiv gestalten“. Folgende Ziele werden genannt: Schaffung neuen Wohnraums für junge Familien und Einheimische, Reduzierung des Schwerlastverkehrs in Grafrath, Lärmschutzmaßnahmen an der B 471, barrierefreie Gestaltung des Bahnhofs, gezielte Ansiedlung von Kleingewerbe und weitere Schuldenreduzierung. Durch die unterschiedlichen beruflichen Ausrichtungen der Listenbewerber und ihr vielseitiges Engagements hätten sie ein Gespür dafür, was für Grafrath und seine Bürger sinnvoll sei. 

Die Liste der Einigkeit Grafrath

1. Silvia Dörr 2. Manfred Heilander 3. Bernd Traut 4. Anton Hackl 5. Joachim Kuhn 6. Marcel Wurm 7. Michael Domamüller 8. Susanne Padberg 9. Katja Reischl 10. Hans Wipfler 11. Hans Dumbacher 12. Christian Jenssen 13. Cornelius Rusch 14. Robert Riesinger 15. Nina Dörr 16. Michael Reischl

Ersatzkandidaten sind Michaela Arnold und Alexandra Berr. 22 Wahlberechtigte segneten die Liste einstimmig ab

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