CSU-Vorstand verständigt sich auf Spitzenkandidaten

Kommunalwahl 2020: Sperl will Bürgermeister in Egling werden

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Florian SperlBürgermeister-Kandidat in Egling
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Eglings Bürgermeister hat einen Herausforderer: Florian Sperl will Hubert Oberhauser den Chefsessel streitig machen. Die CSU- will ihn am 28. November nominieren.

Egling – Einst stemmte Florian Sperl als Sportler sehr erfolgreich Gewichte in die Höhe, nun will der 32-Jährige große politische Aufgaben stemmen: Die Vorstandschaft der Eglinger CSU hat am Dienstag beschlossen, ihn in der Aufstellungsversammlung am 28. November als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen. Sperl wäre damit der erste Herausforderer von Rathauschef Hubert Oberhauser (Freie Wählergemeinschaft), der sich am 15. März 2020 um eine zweite Amtszeit bewirbt.

Er habe schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken gespielt zu kandidieren, erklärt der Ortsvorsitzende der CSU. Am Dienstag fiel in einer Vorstandssitzung die Entscheidung. „Ich glaube, dass ich der richtige Mann für dieses Amt bin und was bewegen kann“, sagt Sperl.

Der 32-Jährige lebt mit seiner Familie im Eglinger Ortsteil Neufahrn, ist Zimmerermeister und staatlich geprüfter Bautechniker. Derzeit ist er Projektleiter im Schlüsselfertigbau bei einem namhaften bayerischen Bauunternehmen. Die von ihm betreuten Großprojekte haben laut Pressemitteilung der CSU ein Volumen von etwa 20 Millionen Euro. Bei diesen ist Sperl vollverantwortlich für die Kostenüberwachung, die Einhaltung der Termine und die Qualitätssicherung. Dabei trägt er auch Personalverantwortung.

Der Wahl-Neufahrner hat zudem kommunalpolitische Erfahrung: Von 2008 bis 2014 war er Mitglied im Bezirksausschuss Allach-Untermenzing. Auch in der Verbands- und Vereinsarbeit kann Sperl Erfahrungen vorweisen: Er war vier Jahre lang Pressesprecher der Deutschen Waidmannsgilde. Außerdem ist er Vize-Präsident des bayerischen Gewichtheber- und Kraftsportverbands, der über 60 000 Mitglieder hat. Sperl selbst ist zweifacher Bayerischer Meister im Gewichtheben (2012 und 2013). In seiner Freizeit ist er passionierter Jäger und Fischer.

„Wichtige kommunalpolitische Themen sind für mich die Ortsentwicklung und der Verkehr“, erklärt der 32-Jährige. Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für einheimische junge Familien ist für Florian Sperl von zentraler Bedeutung.

Dem Zimmerermeister sind laut Pressemitteilung auch die Anliegen des Handwerks, der Wirtschaft und der Gewerbetreibenden wichtig. Insbesondere Land- und Forstwirtschaft müssen seiner Ansicht nach unbedingt Vorrang vor dem Freizeitverkehr haben. Für den jungen Familienvater ist außerdem die Umwelt- und Energiepolitik bedeutsam, genauso wie das Thema Kindertagesstätten.  prp

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