In Wang kommt es zur Stichwahl: Die Kandidaten Markus Stöber und Josef Schwaiger treten in zwei Wochen gegeneinander an.
Wang – Markus Stöber (Wählergemeinschaft Wang/Volkmannsdorf) und Josef Schwaiger (Freie Wählergemeinschaft Inzkofen) sind die beiden Wahlsieger in der Gemeinde Wang. Mit 38,4 Prozent der Stimmen schaffte es aber weder Stöger noch Schwaiger mit seinen 31,4 Prozent die Mehrheit auf sich zu vereinen. Deshalb wird in zwei Wochen die Stichwahl die Entscheidung zwischen den beiden bringen müssen. Ein Szenario, auf das sich alle vier Bewerber um das Amt des Bürgermeisters insgeheim vorbereitet hatten.
Mayerthaler und Költz scheitern
Herbert Mayerthaler (Freie Wähler Volkmannsdorferau) hatte zwar noch 19,1 Prozent der Stimmen sammeln können, scheiterte aber genauso wie CSU-Mann Peter Költz mit 11,1 Prozent. Traditionsgemäß bilden in der weitverzweigten Gemeinde Wang die diversen Ortsteile Blöcke, die es zu gewinnen gilt. Mit Markus Stöber und Josef Schwaiger stehen zwei erfahrene Kommunalpolitiker in der Stichwahl und werden nun versuchen, die Lager der beiden gescheiterten Kandidaten auf ihre Seite zu ziehen.
Corona-Einschränkungen erschweren die Stichwahl
Stöber war bereits zwölf Jahre 2. Bürgermeister und würde mit dem Sprung auf den Bürgermeistersessel eine Familientradition fortsetzen. Denn auch sein Vater, Großvater und Großonkel waren schon Ortschef in Wang. Als Stellvertreter von Hans Eichinger habe er bereits einiges mit anschieben und bewegen dürfen. „Das würde ich gerne als Erster Bürgermeister fertigstellen.“ Das Thema Wahlkampf für die Stichwahl sieht der Edeka-Marktbetreiber schwierig. Denn durch die Corona-Einschränkungen komme man schwer an die Wähler ran.
Auch Josef Schwaiger hat bereits Erfahrung im Gemeinderat gesammelt und geht zuversichtlich in die Stichwahl. Mit viel Schwung und dem Willen, etwas für alle Gemeindeteile zu bewegen, möchte er die Stimmen, die durch das Ausscheiden von zwei Kandidaten frei werden, auf sich vereinen. Schwaiger will sich Gedanken machen und einen Plan entwerfen, wie er in den nächsten zwei Wochen möglichst vielen Wählern seine Vorstellungen und Ziele als Bürgermeister für Wang näherbringen kann.
Josef Fuchs
Er wehrte die Angriffe des 2. Bürgermeisters klar ab: In Hörgertshausen bleibt Michael Hobmaier deutlich mit 70,6 Prozent weitere sechs Jahre im Amt.
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