KZ-Todeszug endete in Iffeldorf

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Hans-Gunther Hoche erzählt über einen Todeszug aus dem KZ Dachau. Foto: fn

Iffeldorf - Im April 1945 endete ein KZ-Todeszuges aus Dachau in Iffeldorf. Ein Iffeldorfer hat die Geschichte, die vielen unbekannt ist, recherchiert.

Hans-Gunther Hoche (65) hat in der Iffeldorfer Geschichte gegraben und etwas für viele Unbekanntes zu Tage gefördert: die Geschichte eines Todeszuges aus dem KZ Dachau, der im April 1945 nach sieben Tagen Fahrt in Iffeldorf befreit wurde - nicht zu verwechseln mit jenem Zug, der in Seeshaupt endete. Am 30. April hält Hoche darüber einen Vortrag (18 Uhr, Gemeindezentrum Iffeldorf). Im Interview mit dem Penzberger Merkur sprach der pensionierte Luftverkehrsangestellte vorab über seine Recherchen und darüber, was er sich davon erhofft. Herausgefunden hatte er, dass der Zug mit rund 2000 Menschen am Bahnhof Iffeldorf-Staltach von den Amerikanern befreit und die Menschen bei Iffeldorfern einquartiert wurden (das Interview lesen Sie in der Freitagsausgabe).

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