Gästezahlen sind stabil

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Regionalentwicklung Oberland gibt Bilanz für drittes Quartal 2024 bekannt.

215 855 Ankünfte von Gästen und 875 511 Übernachtungen sind im dritten Quartal dieses Jahres in den acht Gemeinden des Landkreises, in denen ein Kurbeitrag erhoben wird, verzeichnet worden. Dies sind Bad Wiessee, Bayrischzell, Fischbachau, Gmund, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee. Die Regionalentwicklung Oberland (REO) hat die Statistik nun bekannt gegeben.

Leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr

Das Wichtigste: Die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen ist ziemlich stabil. Es sind in Zahlen 288 Ankünfte und 9517 Übernachtungen weniger als im dritten Quartal des Vorjahres, ein Unterschied von minus 0,1 und minus 1,1 Prozent.

Mit Blick auf die einzelnen Gemeinden fallen die Differenzen zu 2023 teilweise gravierender aus. Ein deutliches Plus verzeichnen Fischbachau (Ankünfte: 12 296, entspricht 14,8 Prozent, Übernachtungen: 45 307 entspricht 5,9 Prozent) Tegernsee (25 470, 11,0 / 86 562, 5,4), Gmund (12 619, 7,4 / 36 776, 6,7 Prozent), Bayrischzell (22 060, 5,2 / 84 050, 5,1). Die deutlichsten Rückgänge müssen Schliersee (51 868, -8,0 / 190 411, -6,9), Bad Wiessee (39 364, -3,3 / 207 162, -3,2) und Kreuth (21 667, -3,9 / 81 925, -1,9) verschmerzen. Eine gegenläufige Änderung gab es in Rottach-Egern: bei den Ankünften 1,3 Prozent mehr (30 611), bei den Übernachtungen (143 318) 0,1 Prozent weniger.

Ein drittes Kriterium in der Statistik ist die Aufenthaltsdauer. Die betrug im Schnitt 4,06 Tage, 0,03 Tage weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die einzelnen Kommunen: Bad Wiessee 5,28 Übernachtungen, Bayrischzell 3,81, Fischbachau 3,68, Gmund 2,91, Kreuth 3,78, Rottach-Egern 4,68, Schliersee 3,67 und Tegernsee 3,40.

Zahlen sind noch vorläufig

Die Zahlen seien allerdings vorläufig, für endgültige Ergebnisse müssen die Nachmeldungen abgewartet werden, heißt es in der Pressemitteilung des Kommunalunternehmens. Laut Christian Greilinger, bei der Regionalentwicklung Oberland zuständig für die Tourismusentwicklung, könne es außerdem aufgrund einer Systemumstellung im Tegernseer Tal noch zu nachträglichen Änderungen kommen.

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