Fake News in Sozialen Netzwerken

Eine Woche weniger Sommerferien wegen schneebedingtem Schulausfall? Das steckt hinter kurioser Meldung

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Gefälscht: Vermeintliche Nachricht aus dem Landratsamt

Im Internet macht eine gefälschte Mitteilung des Landratsamts die Runde. In der ist von einer Verkürzung der Sommerferien wegen des K-Falls die Rede. Unsinn, sagt das Landratsamt

Über WhatsApp und Facebook macht gerade eine vermeintliche Veröffentlichung des Landratsamts die Runde, in der von einer Verkürzung der Sommerferien die Rede ist. Eine Fälschung, die die Behörde nicht lustig findet. 

„Das Landratsamt Miesbach distanziert sich ausdrücklich von den im Umlauf befindlichen Fake-News bezüglich der Verkürzung der Sommerferien. Es handelt sich hierbei um keine offizielle Meldung des Landkreises“, heißt es auf der Homepage. Und: „In Anbetracht der derzeitigen Ausnahmesituation ist die Verbreitung von Fake-News und das damit verbundene Schüren von Unsicherheit mehr als unangebracht.“

Hier der Ticker zum K-Fall

Hier ein paar Reaktionen: 

Rainer Dlugosch, Direktor Gymnasium Miesbach: "Die Nachricht ist eine Frechheit. Sie entbehrt jeglicher Grundlage. Wenn wir nicht in der Lage wären, etwas mehr als eine Woche Schulausfall zu kompensieren, wären wir am falschen Platz."

Sabine Bösl, Rektorin Quirin-Regler-Grundschule Holzkirchen: "Das ist eine Falschmeldung. Wir werden die Ferien nicht verkürzen. Den Lehrplan schaffen wir trotzdem."

Tobias Schreiner, Leiter der Realschule Gmund: "Die Ferien werden nicht verkürzt. Auch Aktionstage und Skilager werden wie geplant durchgeführt. Wochenendunterricht wird es nicht geben. Wir wollen die Schüler nicht doppelt bestrafen."

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