Lenggries - „Ich will anderen einfach helfen“ - Darum wurde Hans Deißenberger zum Ehrenvorsitzenden der Kreiswasserwacht ernannt:
1952, mit 17 Jahren, musste Hans Deißenberger miterleben, wie eine Frau in Würzburg im Main ertrank. Ein prägendes Erlebnis und der Auslöser für sein lebenslanges Engagement bei der Wasserwacht. Als es den Vermessungsingenieur in den 70er-Jahren beruflich nach Lenggries verschlug und er seine Frau kennenlernte, trat er der Wasserwacht bei. Zusammen mit Dr. Rudolf Forstner etablierte der heute 78-Jährige die „Schnelleinsatzgruppe“, ehrenamtliche Helfer, die außerhalb der Dienstzeiten der Wasserrettungsstationen alarmiert werden können. „Die Wasserwacht war zu der Zeit ja noch relativ neu.“ Seit 60 Jahren ist Deißenberger dem Roten Kreuz treu. Für diese Dienste wurde ihm jetzt eine besondere Ehre zuteil: Er wurde zum Ehrenvorsitzenden der Kreiswasserwacht Bad Tölz-Wolfratshausen ernannt. „Das war eine Überraschung. Mein Sohn hatte die Veranstaltung mitorganisiert und mich unter einem Vorwand hingelockt.“
Kreisvorsitzender Klaus Heidl kennt Deißenberger schon seit vielen Jahren und findet reichlich gute Worte für „unseren geschätzten Hans“. In einer Gleichung sei Deißenberger die Konstante. „Gerade die soziale Komponente beherrscht er par excellence. Wie man Leute richtig anspricht, dafür hat er eine Antenne.“ Deißenberger selbst bleibt bescheiden: „Ich habe mich sehr gefreut, aber Vieles, was in der Rede über mich geschildert wurde, ist selbstverständlich. Ich will anderen einfach helfen.“
Mehr dazu steht am Mittwoch im Tölzer Kurier. (ah)