Rund 120 Menschen haben am Freitagabend ein leuchtendes Zeichen für den Erhalt des Konvents im Kloster Reutberg gesetzt.
Sie nahmen an einer Lichterprozession teil, die von der Sachsenkamer Kirche zur Reutberger Klosterkirche führte. Damit wollten die Gläubigen nach außen deutlich machen, dass sie sich für den Erhalt des Franziskanerinnen-Konvents einsetzen.
Wie mehrfach berichtet, leben aktuell nur noch zwei Schwestern im Kloster, eine davon ist hochbetagt und pflegebedürftig. Das Ordinariat bezeichnet die Auflösung des Konvents als unvermeidlich und plant, stattdessen einen Priestergemeinschaft dort anzusiedeln, sodass das Kloster als spiritueller Ort erhalten bleibt.
Die „Sachsenkamer Gruppe“ aus Gläubigen vor Ort dagegen hat einen Kompromissvorschlag ausgearbeitet, demzufolge Schwestern aus anderen Orden die Reutberger Ordensgemeinschaft unterstützen könnten. Nach zehn Jahren könne man Bilanz ziehen, ob sich das Ordensleben vor Ort noch einmal beleben ließ.
Die Lichterprozession führte am Freitag zur Klosterkirche, wo wie an jedem dritten Freitag im Monat die Nachtanbetung stattfand. Hier beteten die Teilnehmer für den Erhalt des Klosters.
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