JUNGBÜRGERVERSAMMLUNG

Mehr mitreden in Miesbach: 14 Jugendliche wollen Satzung für ihr neues Jugendparlament ausarbeiten

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Das Rezept „Pizza & Politik“ hat sich bewährt: Bei der Jugendbürgerversammlung im Haindlkeller diskutierten die Jugendlichen mit (M.v.l.) Andreas Kempf, Bürgermeister Gerhard Braunmiller, Jugendpflegerin Lena Renner vom Landratsamt, Familienreferentin Malin Friese und Jugendreferent Christian Mittermaier über Themen, die sie bewegen.
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Wenn heute Abend die Bürgerversammlung der Stadt Miesbach im Waitzinger Keller stattfindet, haben die Jugendlichen der Kreisstadt ihre Zusammenkunft schon absolviert. Im Haindlkeller fand im Vorfeld die Jungbürgerversammlung statt – mit Pizza und guter Resonanz.

Jugendreferent Christian Mittermaier stellt dazu fest: „An die 35 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren sind gekommen.“

Besonders erfreulich: Die Idee, in der Kreisstadt ein Jugendparlament zu etablieren, die Andreas Kempf im Herbst 2020 angestoßen hatte, wurde nach der ersten Diskussion im Vorjahr weiter entwickelt. 14 Freiwillige haben sich laut Mittermaier gemeldet, um gemeinsam eine Satzung auszuarbeiten. Sie ist Grundlage dafür, dass im Anschluss ein Parlament gewählt werden kann. „Wir sind auf jeden Fall super begeistert, dass sich so viele dafür gemeldet haben“, sagt Mittermaier. Damit sollte gewährleistet sein, dass die Satzung gut erarbeitet wird.

Jugendparlament: Im Frühjahr 2023 wird‘s konkret

Steht das Regelwerk, das unter Begleitung von Familienreferentin Malin Friese und ihm sowie Jugendpflegerin Lena Renner vom Landratsamt und Kempf stattfinden soll, muss es der Stadtrat absegnen. Dann erst kann die Wahl zum Jugendparlament durchgeführt werden. Mittermaier hat dafür „das frühe Frühjahr“ angepeilt.

Skaterpark in der Haidmühl: Immissionsgutachten läuft

Zudem nutzten die Teilnehmer, Fragen an Bürgermeister Gerhard Braunmiller zu richten. Der berichtete, dass der geplante Skaterpark in der Haidmühl unter der Brücke der Bundesstraße 472 nun vom Staatlichen Bauamt in Rosenheim ergänzt und abgesegnet wurde. Nun läuft das notwendige Immissionsgutachten. Im Anschluss ist dann der Stadtrat gefordert – auch um die Finanzierung zu klären.

ddy

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