Neues Banner und Broschüre

Miesbach: Auf Sponsorensuche für den neuen Abenteuer-Inklusionsspielplatz

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Auf Werbetour durch die Stadt: Das neue Banner, das die Initiatoren Alexandra Braunmiller (l.), Behindertenbeauftragte Elisabeth Neuhäusler und Siegfried Faltlhauser präsentieren, zeigt, wie der neue Abenteuer-Inklusionsspielplatz am Nordgraben aussehen soll. An verschiedenen Standorten will es die Spendenbereitschaft dafür wecken.
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Eine große Idee braucht jetzt ganz viel Unterstützung. Die Initiatoren des geplanten Abenteuer-Inklusionsspielplatzes am Nordgraben in Miesbach steigen jetzt in die aktive Sponsorensuche ein.

Dazu wurde ein Banner kreiert, das den neuen Spielplatz der Öffentlichkeit vorstellt, und eine Infobroschüre für Sponsoren erstellt.

Wie berichtet, musste der beliebte Abenteuerspielplatz am Nordgraben, wo seit über 40 Jahren viele Generationen von Kindern Spaß und Freude am gemeinsamen Spielen erlebt haben, wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Für die Stadt und den Förderkreis, der die Anlage seit jeher betreut, ein schwerer Schlag, doch gleichzeitig eine Chance, etwas ganz Neues dort zu starten: ein Spielplatz, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen können und dabei lernen, dass Handicaps kein Hinderungsgrund sind, um Gemeinsamkeit zu erleben.

Förderkreis begrüßt neue Idee

Für Siegfried Faltlhauser, Zweiter Vorsitzender des Förderkreises und Mitglied im Arbeitskreis (AK), ist dies ein toller Ansatz: „Wir im Verein sind froh, dass diese Idee geboren wurde und das Gelände als Spielplatz sichern soll.“ Man wolle den Abenteuer-Inklusionsspielplatz möglichst breit aufstellen. „Ich bin jedenfalls sehr glücklich, das jetzt anzugehen.“

Zwei Vorschläge von erprobten Spielplatzbauern wurden angefordert, die Planung der Firma Emsland Spiel- und Freizeitgeräte hat den Zuschlag bekommen. Sie nimmt die Doppeltürme des alten Abenteuerspielplatzes auf. „Und auch die Seilbahn wird auf Wunsch vieler Kinder neu gebaut“, verrät Faltlhauser.

Ein Pilotprojekt, das kostet

Die Kosten für TÜV-zertifizierte Spielplätze sind generell hoch – umso mehr bei diesem speziellen Projekt. Mit 220.000 Euro wird der neue Spielplatz aktuell veranschlagt – ohne Arbeiten durch die Stadt. Viel Geld also, aber es sei eine lohnenswerte Sache, sagt Behindertenbeauftragte Elisabeth Neuhäusler: „Es ist ein Pilotprojekt. Wir wünschen uns viele Nachahmer, um ein Zeichen für die Inklusion zu setzen.“ Was Alexandra Braunmiller unterstreicht: „Inklusion soll normal werden. Es sind bereits viele Gespräche darüber in Gang gekommen. Der Blick wandelt sich. Dabei soll dieser Spielplatz helfen.“ Doch dafür braucht es jetzt auch einiges an finanzieller Unterstützung.

Für Spenden hat der Förderkreis ein Konto eingerichtet mit der IBAN 24 7115 2570 0012 4600 77. Der Verwendungszweck lautet: Spielplatz Nordgraben. Weitere Infos gibt es bei Förderkreis-Vorsitzendem Thomas Faltlhauser (Telefon 0179/2035543) und Elisabeth Neuhäusler (Telefon 0160/8309981).

ddy

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