Gesundheitsminister überreicht symbolischen Scheck

Millionenzuschuss für Digitalisierung am Krankenhaus

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Beachtlicher Förderscheck: (v.l.) Freundeskreis-Vorsitzender Stavros Kostantinidis, Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Landrat Olaf von Löwis und Klinik-Vorstand Benjamin Bartholdt.
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Das Krankenhaus Agatharied erhält für die Digitalisierung Fördermittel von rund 3,3 Millionen Euro. Bei der Übergabe betonte der Gesundheitsminister die Vorteile für die Patienten.

Landkreis – Der Freistaat fördert den Digital-Ausbau am Krankenhaus Agatharied mit rund 3,3 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds. Einen entsprechenden symbolischen Scheck überreichte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag bei einem Treffen mit Klinik- und Landkreisvertretern im Gesundheitsministerium in München.

Klinik stellt fünf Zuschussanträge

Fünf Zuschussanträge hatte die Klinik laut einer Pressemitteilung ans Ministerium gestellt. Insgesamt wurden ihr 3 283 500 Euro als Gesamtfördersumme bewilligt. Neben einem Projekt zur Förderung der IT-Sicherheit wird das bestehende Termin- und Leistungsmanagement der Klinik digital erweitert, sodass die Kommunikation zwischen Ärzten, Abteilungen und Patienten beschleunigt und verbessert wird. Überdies wird laut Ministerium das digitale Medikationsmanagement erweitert und ein Patientenportal eingeführt, mit dem das Aufnahme- und Behandlungsmanagement sowie Entlass- und Überleitungsmanagement digitalisiert werden. Zudem führt das Krankenhaus eine digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation ein. Die Digitalisierung ist ein großer Baustein in der Zukunftsstrategie der Klinik. Sie soll dazu beitragen, bis 2024 das Defizit von aktuell rund 12,5 Millionen Euro abzubauen.

„Digitalisierung optimiert die Patientensicherheit“

„Das Krankenhaus Agatharied treibt die Digitalisierung vorbildlich voran“, lobte Minister Holetschek bei der Scheckübergabe, an der neben Klinik-Vorstand Benjamin Bartholdt und Landrat und Aufsichtsratsvorsitzendem Olaf von Löwis auch der Vorsitzende des Krankenhaus-Freundeskreises, Stavros Kostantinidis, teilnahm. Die Digitalisierung trage laut Holetschek maßgeblich dazu bei, Klinikabläufe zu verbessern: „Das erhöht die Qualität bei der Behandlung, da mehr und bessere Daten zur Verfügung stehen, und optimiert die Patientensicherheit.“

Fördervolumen inzwischen ausgeschöpft

Insgesamt stehen im Zukunftsfonds Mittel in Höhe von rund 590 Millionen Euro zur Verfügung. 70 Prozent kommen vom Bund, 30 Prozent – also rund 180 Millionen Euro – vom Freistaat. Die Klinik-Träger haben mehr als 1400 Anträge eingereicht. Das Fördervolumen ist damit ausgeschöpft.

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