„Concerto Weilheim“

So schön klingt Weilheim: Mini-Orchester feiert Geburtstag

+
Freut sich auf schöne Musik – und aufs Weilheimer Theater: Das „Salonorchester Concerto Weilheim“ um Pianistin und Organisatorin Ingrid Sonn-Knee (hinten, Mitte).
  • schließen

Wieder ein Beispiel für Weilheims reiche Musikszene: Das „Salonorchester Concerto Weilheim“ feiert sein fünfjähriges Bestehen - mit purem Wohlklang.

Weilheim – 2018 hatte das „Salonorchester Concerto Weilheim“ sein Konzertdebüt – und wurde von Publikum und Kritik gleich mit großer Begeisterung aufgenommen. Zum fünfjährigen Bestehen ist das Ensemble am Samstag, 29. April, 19 Uhr, erneut im Weilheimer Stadttheater zu erleben: Julia Linden (Violine), Franziska Dahme-Kohler (Flöte), Cornelia Göbel (Klarinette), Elizabeta Crnojevic (Cello), Leonhard Kohler (Fagott) und Ingrid Sonn-Knee (Klavier) spielen Werke von Strauß, Granados, Schostakowitsch und anderen. Worauf sich das Publikum freuen darf und warum Weilheim eine ganz besondere Musikstadt ist, erklärt Initiatorin Sonn-Knee im Interview.

Wenn Sie an das „Salonorchester Concerto Weilheim“ denken, was kommt Ihnen da spontan in den Sinn?

Einfach wunderschöne Musik und tolle Musiker, auf die ich mich jedes Mal freue, um mit ihnen zu konzertieren.

Was macht eigentlich ein Ensemble zum „Salonorchester“?

Man braucht für ein Salonorchester wesentlich weniger Musiker als für ein großes Orchester und kann aber trotzdem fast die ganze Bandbreite der Musikliteratur abdecken. Früher holten sich die Leute Musiker in ihren „Salon“ und luden zum Konzert ein.

Wie kam’s vor fünf Jahren zur Gründung von „Concerto Weilheim“?

Nachdem ich mit fast allen Musikern in unterschiedlichen Ensembles immer wieder mal konzertiert habe, kam die Idee: Warum eigentlich nicht alle zusammenführen und ein eigenes Orchester gründen? Und davon waren alle begeistert. Da es in dieser Besetzung hier noch kein Salonorchester gab, stand der Idee auch nichts mehr im Wege!

Fast alle Mitglieder haben ja ihre Wurzeln in Weilheim. Ist Weilheim eine besonders musikalische Stadt?

Ich finde, was die Musik betrifft, ist Weilheim unheimlich breit aufgestellt. Wir haben eine tolle Jazzszene, die Kirchenmusik bietet großartige Projekte, es gibt die Big Band, viele Laienensembles und so weiter...

Wie läuft die Probenarbeit von „Concerto Weilheim“ ab?

Wir treffen uns in der Regel in Weilheim und München zum Proben – was nicht immer ganz einfach ist,da einige von uns einen ziemlich vollen Konzertkalender haben. Aber irgendwie klappt’s dann doch immer. Die Stücke wähle ich aus, und wenn alle einverstanden sind, kommen sie ins Konzertprogramm.

Nach welchen Kriterien stellen Sie Ihre Programme zusammen?

Ich versuche nach Möglichkeit eine gute Mischung aus bekannten und unbekannten Komponisten herzustellen –was mitunter in regelrechte Detektivarbeit ausartet bei der Suche nach den entsprechenden Noten für die Stücke...

Als Profimusiker treten alle Orchestermitglieder ja auf vielen verschiedenen Bühnen auf. Ist das Weilheimer Stadttheater ein besonderer Ort für Sie?

Ja, das Weilheimer Theater hat einfach einen ganz besonderen Charme, man fühlt sich sofort wohl. Alle spielen unheimlich gerne hier.

Warum sollten Musikfreunde Ihr Konzert am 29. April keinesfalls versäumen?

Wir haben wieder unglaublich schöne Stücke im Programm, die wirklich keiner verpassen sollte: von bekannten Komponisten wie Johann Strauß, Dmitri Schostakowitsch und Enrique Granados und selten gespielten Komponisten wie Francis Popy oder Ethelbert Nevin. Auch der berühmte Czardas von Vittorio Monti ist dabei. Es wird ein wunderschöner Abend werden, wir freuen uns auf das Publikum!

Und was sind die Pläne von „Concerto Weilheim“ für die nächsten Jahre?

Noch viele schöne Konzerte in unserem bezaubernden Stadttheater!

Karten

fürs das Konzert am 29. April im Stadttheater, veranstaltet vom Verein der Freunde des Weilheimer Theaters, gibt es per E-Mail an TheaVerWM@t-online.de oder Telefon 0881/41364. Preis: 20 Euro.

Kommentare