Wolfratshausen - Eine kleine Filiale des Möbelgeschäftes Mahler am Untermarkt: Seit Wochen liebäugeln einige Stadträte und Bürger mit dieser Idee.
„Ich habe kürzlich mit Gerhard Mahler über die Idee gesprochen“, berichtete Bürgermeister Helmut Forster in der Monatsversammlung der jüngsten Bürgervereinigung Wolfratshausen (BVW). „Entschieden ist nichts.“
Auf Nachfrage bestätigt Mahler-Gesamtvertriebsleiter Ronald Kegel, dass das Unternehmen das Thema „eingehend prüfen wird“. Vorrang habe aber die Neueröffnung in Neu-Ulm und die Erweiterung im Wolfratshauser Gewerbegebiet.
„Eine Tendenz, ob wir in der Innenstadt tätig werden, ist aktuell nicht auszumachen“, erklärt Kegel. Sollte eine andere Firma schneller sein und in das leerstehende Gebäude ziehen, „dann nehmen wir das hin“.
In der BVW-Versammlung diskutierten die Mitglieder, dass das Möbelgeschäft mit seinem Randsortiment in der Innenstadt bei den Kunden punkten könnte. „Wir müssen die Belebung der Innenstadt aber mit der Entstehung von doppelter Konkurrenz für die Händler abwägen“, mahnte Stadtrat und Werbekreisvorsitzender Peter Ley. (dor)