Penzberg - Es war ein 6,5 Millionen Euro teurer Kraftakt, den die Montessori-Freunde in Penzberg gemeistert haben. Am Freitag weihten sie ihre neue Schule offiziell ein.
Rund ein Jahr hatte es gedauert, bis der Bau fertig war und die Schule von ihrem bisherigen Domizil umziehen konnte. Nun steht den 170 Montessori-Schülern und den rund 35 Angestellten, darunter 27 Lehrer und Lehrerinnen, ausreichend Platz zur Verfügung: unter anderem acht Klassenräume, vier Gruppenräume, mehrere Fachräume sowie eine eigene Schulküche mit Mensa, die täglich zwischen 70 und 100 Essen ausgibt.
Dominik Hammer vom Förderverein, bei dem alle Fäden zusammenliegen, sagte am Freitag zufrieden: „Die Entscheidung zu bauen, war goldrichtig.“ Er dankte den beteiligten Firmen und allen ehrenamtlichen Helfern, unter anderem Markus Kleinen, mit dem er einst in der Sauna die ersten konkreten Ideen für das Gebäude entwickelte.
6,5 Millionen Euro hat der Neubau letztlich gekostet. Die Stadt Penzberg, die das Grundstück „zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellte", steuerte 200.000 Euro bei und gewährte ein zinsloses Darlehen über 140.000 Euro. Die Regierung von Oberbayern hat bisher 1,5 Millionen Euro gezahlt. Vor kurzem sagte sie weitere 1,3 Millionen Euro zu. Seit zehn Jahren besteht die Penzberger Montessori-Schule. „Ich bin mächtig stolz“, sagte Fördervereinsvorsitzende Andrea Meier, „was wir in den letzten zehn Jahren geschafft haben (mehr in der Samstagsausgabe)
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