Polizei sucht Zeugen

Raubzug mit brachialer Gewalt: Juwelierfenster mit Gullydeckel eingeschlagen

+
Eingeschlagen: die Fensterscheibe des Juweliers im Moosburger Fingergäßl.
  • schließen

Brachiale Gewalt hat ein Dieb in der Moosburger Altstadt angewendet, um das Schaufenster eines Juweliers zu plündern. Die Polizei hofft nun dringend auf Zeugen.

Moosburg - Es muss dem Täter einiges an Kraft abverlangt haben: Wie die Polizei Moosburg berichtet, wurde in der Nacht zum Dienstag in der Moosburger Altstadt das Schaufenster eines Juweliers im Fingergäßl offenbar zuerst mit einem Gegenstand attackiert. Als die Scheibe standhielt, griff sich der Unbekannte mutmaßlich einen Gullydeckel und schlug ein etwa Pizza-großes Loch in das Fensterglas. Dann fischte er zahlreiche Ringe und Halsketten aus der Öffnung - und machte sich mit der Beute aus dem Staub.

Moosburg: Einbruch bei Juwelier - Gullydeckel als Hilfsmittel

Der Vorfall, so teilte es ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord auf Anfrage mit, soll sich im Lauf der Nacht, etwa zwischen 23 und 6 Uhr zugetragen haben. Ob und welche Spuren der Täter dabei am Schaufenster des Juweliers und Goldschmieds hinterlassen hatte, darüber wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine Auskünfte erteilen. Auf die Frage, ob es Videoaufzeichnungen von der Tat gebe, konnten die Ermittler ebenfalls nicht näher eingehen.

Mit diesem Gullydeckel soll das Schaufenster des Juweliers in Moosburg eingeschlagen worden sein.

Einbruch in Juwelier: Zeugenaufruf der Kripo an die Moosburger 

Unklar sei laut Sprecher derzeit auch noch, wie hoch der angerichtete Schaden des Einbruchs ist. Allein der Wert der zerstörten Schaufensterscheibe bewege sich aber auf jeden Fall im vierstelligen Bereich. Die Ermittler der Kripo, die den Fall übernommen hat, hoffen nun dringend auf Zeugen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, meldet sich unter Tel. 08122/9680 bei der Kriminalpolizeiinspektion Erding.

Lesen Sie auch: In der Hallertau ist ein Bauherr während Arbeiten an seinem Haus von einem Gerüst in die Tiefe gestürzt. Der verletzte Mann musste von der Feuerwehr gerettet werden. Außerdem: Die Polizei sucht derzeit dringend nach Zeugen, die in den Morgenstunden des Dienstags auf der A9 bei Allershausen unterwegs waren. Sie erhoffen sich Hinweise zum Tod einer Person, die leblos auf dem Standstreifen lag.

Kommentare