VonAndrea Hermannschließen
Auch wenn sich die Planungen sehr schwierig gestalten: Die Stadt Moosburg möchte an der Herbstschau festhalten - zumindest in abgespeckter Form.
Moosburg – Alljährlich lockt die Moosburger Herbstschau hunderte Besucher in die Dreirosenstadt. Ob auch heuer Mitte September gefeiert werden kann, steht noch nicht fest – aufgrund der Corona-Pandemie sind bis 31. August alle Großveranstaltungen untersagt, wie es danach weitergeht, ist noch völlig offen. Ganz verzichten will die Stadt Moosburg auf das Volksfest nicht: „Ein bisschen was werden wir machen“, kündigt Moosburgs Geschäftsleiter Josef Mühlberger auf FT-Nachfrage an. Schließlich sei bereits das Frühlingsfest wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen ausgefallen.
„Angesichts der wirklich schwierigen Lage ist es blöd zu planen“, gibt Mühlberger mit Blick auf die Herbstschau, die von 11. bis 20. September auf dem Viehmarktplatz in Moosburg stattfinden sollte, zu. „Eine große Unsicherheit ist die Rechtslage“, berichtet er. „Und auch das Publikum ist zögerlich.“ Deshalb gebe es noch keine konkreten Pläne, wie das Volksfest über die Bühne gehen könnte. Ob eine Herbstschau „to go“, ähnlich wie etwas in Landshut, ein Volksfest in Form eines Autokinos oder mit etwas Bewirtung – alle Möglichkeiten seien denkbar. Konkret entscheiden werde man Mitte Juli, sagt Mühlberger und gibt sich entspannt: „Die Schausteller sind unter Vertrag“, und auch der Wirt könne binnen vier bis sechs Wochen alles vorbereiten. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen werde: Eine „little Herbstschau“ soll es auf jeden Fall geben, so Mühlberger.
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