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Wolfgang Schnetzschließen
Moosburg - Ein Wildunfall mit tragischen Folgen hat sich am Dienstagabend auf der Staatsstraße 2331 zwischen Erding und Moosburg ereignet. Die Fahrerin, eine 56-Jährige aus Moosburg, kam dabei ums Leben.
Die 49-jährige Fahrerin eines Toyota Nissan war am Dienstag gegen 18 Uhr auf der Staatsstraße 2331 von Moosburg in Richtung Berglern unterwegs, als ihr kurz nach der Sempt-Brücke von rechts ein Reh ins Auto lief. Das Tier wurde in die Luft geschleudert und flog in die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Chevrolet Matiz, der von einer Moosburgerin (56) gefahren wurde. Anschließend prallte der Chevrolet gegen einen Baum. Die Frau wurde von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit, von einem Notarzt behandelt und anschließend aufgrund ihrer Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Rechts der Isar geflogen. Dort starb sie noch am gleichen Abend an ihren Verletzungen. Die Nissan-Fahrerin und ihr Ehemann, der auf dem Beifahrersitz saß blieben unverletzt. Nur das im Fond des Fahrzeuges befindliche Kind erlitt bei dem Verkehrsunfall eine Gehirnerschütterung und eine Thoraxprellung. Der Sachschaden, der bei dem Unfall entstand, beträgt rund 15 000 Euro.
Damit setzt sich die unheimliche Serie tödlicher Unfälle im Landkreis Erding fort. In den vergangenen zwei Wochen waren vier Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen. Unter anderem war nur etwa 1500 Meter von dieser Unfallstelle entfernt am Donnerstag vor zwei Wochen ein 47-Jähriger aus dem Kreis Freising tödlich verunglückt, nachdem er mit seinem Audi gegen einen Baum geprallt war.

