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Das hätte auch anders ausgehen können: Ein junger Motorradfahrer aus München ist am Freitag am Kesselberg verunglückt - und wäre danach fast noch überfahren worden.
Kochel am See - Glimpflich ausgegangen ist ein Motorradunfall, der sich am Freitag um 16.20 Uhr auf der Bundesstraße 11 am Kesselberg ereignet hat. Dort war laut Kochler Polizei ein Münchner (21) mit seiner Kawasaki von Kochel kommend Richtung Urfeld unterwegs. In einer unübersichtlichen, immer enger werdenden Rechtskehre nach einer kurzen Geraden unterhalb des Aussichtsparkplatzes, rutschte das Hinterrades des Krads weg.
Nach dem Sturz rutschten Fahrer und Fahrzeug über den Fahrbahnteiler und kamen etwa mittig auf der Gegenfahrspur zum Liegen. Ein entgegenkommender Motorradfahrer konnte gerade noch ausweichen und so einen Zusammenstoß vermeiden. Die Beamten gehen davon aus, dass der Münchner zu schnell unterwegs war und zusätzlich eventuell einen Fahrfehler beging.
Feuerwehr Kochel mit zwölf Mann im Einsatz
Der 21-Jährige wurde leicht verletzt mit dem BRK in die Unfallklinik nach Murnau gebracht. Am Krad entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Zur Absicherung der Unfallstelle und Bindung von ausgelaufenem Öl war die Feuerwehr Kochel mit zwei Fahrzeugen und zwölf Mann vor Ort.
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