Politiker fordern Aufwertung

Müll und ein maroder Kiosk: Tram-Haltestelle wird zum Lost Place

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Unansehnlich: An der Tram-Haltestelle St.-Veit-Straße dominiert ein sanierungsbedürftiger Kiosk das Bild.
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In Berg am Laim verkommt die Tram-Haltestelle St.-Veit-Platz nach Ansicht der Grünen immer mehr. Sie fordern deshalb eine Aufwertung.

München – Die Grünen in Berg am Laim nennen es bereits einen „Lost Place“: Gemeint ist die Endhaltestelle der Trambahnlinie 21 in der St.-Veit-Straße. Ein geschlossener Kiosk, der langsam verfällt, verrostete Fahrräder und Müll auf einer gepflasterten Fläche zwischen der Wendeschleife der Tram würden die Station jedenfalls nicht besonders attraktiv machen, so die Grünen im Bezirksausschuss.

Vorschlag: Kunstprojekt im Kiosk

Der Vorschlag der Viertelpolitiker: Mit temporär aufgestellten Hochbeeten oder Bäumen in Trögen, einer teilweisen Entsiegelung und einem Blühstreifen, Sitzgelegenheiten und vor allem einer Wiederbelebung des Kiosks könnte der Haltepunkt deutlich aufgewertet werden. Der Kiosk könnte entweder neu verpachtet, als Pop-up kurzfristig zwischengenutzt oder wenigsten von einem Kunstprojekt belebt werden, so die Grünen weiter.

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Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht. Denn die Eigentumsverhältnisse an der Endhaltestelle sind kompliziert. Das Grundstück gehört dem Baureferat. Das ist aber nur für die Reinigung der Fläche zuständig, mit der eine externe Firma beauftragt wurde. Eine Ortsbegehung ergab einen gepflegten und gereinigten Zustand. Für die Beseitigung von möglichen Schrott-Fahrrädern wiederum ist laut Baureferat die P&R-GmbH zuständig.

Jeder hat eigene Wahrzeichen: München teilt sich in 25 Stadtbezirke, die sehr unterschiedlich sind

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Im Herzen von München liegt der Marienplatz, wo Besucher auch das Rathaus finden. Für viele womöglich überraschend: der Stadtbezirk Altstadt-Lehel ist flächenmäßig der kleinste Münchens.  © IMAGO/Michael Nguyen
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Kein Wahrzeichen, auf das die Bewohner immer stolz sind: der Hauptbahnhof ist Teil des Stadtbezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Kunstinteressierte kommen im Museum Brandhorst auf ihre Kosten. Es liegt in der Maxvorstadt, die zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an die Altstadt angrenzt und im Osten durch den Englischen Garten begrenzt wird. © IMAGO/imageBROKER/Werner Dieterich
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Der neu gestaltete Elisabethmarkt in Schwabing-West. Mit 151 Einwohnern je Hektar (Angabe der Landeshauptstadt) weist er die höchste Einwohnerdichte aller Bezirke auf.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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1000 Kilometer nach Bordeaux: das sogenannte „Franzosenviertel“ befindet sich im Stadtbezirk Au-Haidhausen. Die beiden Vorstädte sind im Jahr 1854 eingemeindet worden. © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Erholungssuchende aus Sendling kommen gerne an den Flaucher, um sich zu erfrischen. Zentrum des Wirtschaftslebens im Stadtbezirk 6 ist die Großmarkthalle. © IMAGO/Ulrich Wagner
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Eine kurze Auszeit an einem sonnigen Wintertag: Auf diesem Foto genießt sie ein Münchner im Westpark, Teil des Stadtbezirks Sendling-Westpark. © IMAGO/S.Gottschalk
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Der Quartiersplatz auf der Schwanthalerhöhe. „Der Stadtbezirk weist sowohl die zweithöchste Einwohnerdichte als auch den zweithöchsten Ausländeranteil unter allen Münchner Bezirken auf“, heißt es vonseiten der Stadt.  © IMAGO/STL
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Was fürs Auge: Schloss Nymphenburg, die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. © IMAGO
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1924 bis 1929 nach den Plänen von Bernhard Borst erbaut: die Borstei in Moosach.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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Das Olympische Dorf bei Nacht; es gehört zum Stadtbezirk 11 (Milbertshofen- Am Hart).  © IMAGO/POSS ROLF
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Abendlicher Autoverkehr auf der Leopoldstraße. Sie ist die wohl renommierste im Bezirk Schwabing-Freimann. © IMAGO
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Wacht über Bogenhausen: der beeindruckende Friedensengel. Zum Bezirk gehören auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf.  © xChristoph_Lischetzkix via imago
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Berg am Laim gehört zu den kleineren Stadtbezirken Münchens. Hier im Bild ist das unweit des Ostbahnhofes gelegene Werksviertel zu sehen.  © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Ein Sommertag am Buga-See. Hier baden Bewohner des Bezirks Trudering-Riem. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Der Pfanzeltplatz (Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach) hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute bewahrt. © Imago
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Auf der Tegernseer Landstraße bewegen sich vornehmlich Menschen, die im Bezirk Obergiesing-Fasangarten leben. © Jens Hartmann
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Wie es beim TSV 1860, der seine Heimspiele im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße austrägt, läuft, treibt viele Menschen in Untergiesing-Harlaching um. © imago sportfotodienst
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Ein Surfer vergnügt sich an der Floßlände; in einem Stadtbezirk mit nicht unkompliziertem Namen: Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. © STL via www.imago-images.de
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Abendstimmung am Klinikum Großhadern. Der 20. Stadtbezirk Hadern bildet den südwestlichen Stadtrand Münchens.  © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Ja, auch Pasing hat seinen Marienplatz. Gemeinsam mit Obermenzing bildet das Viertel seit 1992 einen Bezirk. © Imago
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Blick auf den Langwieder See, Teil des westlich gelegenen Stadtbezirks Aubing-Lochhausen-Langwied. © IMAGO/Sachelle Babbar
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Ländliche Atmosphäre an einem winterlichen Tag in Allach-Untermenzing. © xmeinzahnx via imago-images.de
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Sehr divers: der Bezirk Feldmoching-Hasenbergl; hier im Blick ist der Blick auf die Feldmochinger Kirche zu sehen. © Copyright: xDreamstimexMolly100x
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Gerade wird viel gebaut in Laim; die Fürstenrieder Straße gilt als Lebensader des Viertels.  © Marcus Schlaf

Kiosk ist stark sanierungsbedürftig

Das Gebäude mit dem Kiosk ist zweigeteilt. Die Verkaufseinheit gehört nicht der MVG, sondern fällt in die Zuständigkeit des Kommunalreferats. Von dort kommt die Auskunft, der Kiosk sei stark sanierungsbedürftig und stehe daher gegenwärtig nicht für eine Nutzung zur Verfügung.

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