- VonKatharina Haaseschließen
Die Bundespolizei hat am Dienstag am Flughafen München eine Schwedin (34) festgehalten, die mit einem fremden Kind unterwegs war. Jetzt hat die Polizei einen schlimmen Verdacht.
- Am Flughafen München wurde eine Schwedin (34) aufgehalten.
- Sie war mit einem fremden Kind unterwegs.
- Nach eindringlicher Überprüfung beschlich die Beamten ein schlimmer Verdacht.
München Flughafen - Am Dienstag (14. Januar 2020) haben Bundespolizisten am Flughafen München eine 34-jährige Schwedin aufgehalten. Sie war mit einem Kleinkind unterwegs. Bei der Einreisekontrolle war den Beamten aufgefallen, dass das Bild im Pass des Buben ein anderes Kind zeigte.
Flughafen München: Frau schmuggelt fremdes Kind - Foto im Pass auffällig
Die Frau mit syrischen Wurzeln gab an, das Kind illegal nach Skandinavien bringen wollte. Den Angaben der Frau zufolge, soll der Junge der Sohn eines syrischen Bekannten aus Griechenland sein. Sie habe nur versucht, der Familie zu helfen, so die 34-Jährige.
Weiteren Ausführungen zufolge, soll der Vater des Einjährigen sich illegal in Griechenland aufhalten. Über die Mutter des Kindes konnten die Polizisten nichts herausfinden. In Schweden sollte der Junge, den Angaben der Frau zufolge, einem angeblichen Onkel übergeben werden.
Video: Fakten rund um den Flughafen München
Frau am Flughafen München aufgehalten - Kind in Obhut von Ordnungsamt
Nach dem Verhör am Dienstag durfte die Frau ihre Reise alleine fortsetzen. Der Junge wurde in die Obhut des Ordnungsamts in Erding gegeben. Es wurde Anzeige wegen Missbrauchs von Ausweispapieren erstattet. Geld will die Frau eigenen Angaben zufolge für ihren Dienst nicht erhalten haben.
Kinderschmuggel am Flughafen München? Frau erhält Anzeige und wird überprüft
Die Polizei muss die Angaben der Frau nun prüfen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sie regelmäßig nach Griechenland pendeln. Auf ihrem Handy fanden die Beamten zudem Fotos eines Ausweisdokuments eines unbekannten Mädchens. Es besteht der Verdacht, dass die Frau nicht zum ersten Mal in diese Art des „Kinderschmuggels“ involviert ist.
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kah