VonMagdalena Höcherlschließen
Nachdem Randalierer das Vogelhaus an der Adalbert-Stifter-Straße massiv beschädigt haben, kann Ingrid Brauner nun trotzdem wieder lächeln. Die Geschichte in unserer Zeitung hat viele Helfer auf den Plan gerufen.
Geretsried – Es gibt kaum einen Schaden, bei dem nicht ein Nutzen dabei ist. Diese Erfahrung macht derzeit Ingrid Brauner. Unbekannte Randalierer haben wie berichtet das Vogelhaus des Kleintierzüchtervereins an der Adalbert-Stifter-Straße, um das sich die Geretsriederin seit 27 Jahren kümmert, massiv beschädigt. Sechs der Gitter an den Außenvolieren wurden eingetreten. Sachschaden: rund 1500 Euro. Noch schlimmer aber ist für die 63-Jährige, dass 25 ihrer rund 150 gefiederten Freunde durch die entstandenen Öffnungen ausgeflogen sind. Viel Hoffnung, dass einer von ihnen wieder zurückkehrt, gibt es nicht.
Schicksal berührt viele Leser
Das Schicksal der „Vogelmama“ berührte viele unserer Leser. „Etliche haben mich angerufen“, berichtet Ingrid Brauner. Sie wollen dem Kleintierzüchterverein unter die Arme greifen und spenden, um die notwendigen Reparaturen zu finanzieren. „Alle sagen mir, welche Bedeutung das Haus für sie hat“, sagt die 63-Jährige. Viele seien schon als kleine Kinder begeistert von den bunten Piepmätzen gewesen. „Jetzt kommen sie wiederum mit ihren Kindern vorbei, die genauso fasziniert sind.“ Für so viel Anteilnahme und Mithilfe ist Ingrid Brauner sehr dankbar: „Ich freue mich von Herzen.“
Die Spendengelder wird der Verein für die Reparatur der Schäden verwenden. Außerdem stehen einige Renovierungsarbeiten rund um das Vogelhaus an. Wer ebenfalls einen Beitrag leisten und die Arbeit der „Vogelmama“ unterstützen möchte, kann seine Spende auf das Konto des Kleintierzüchtervereins überweisen. Die Daten: Sparkasse Geretsried, IBAN DE48 7005 4306 0000 6434 11.
Infos im Internet:
www.vogelhaus-geretsried.jimdo.com
