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In einer gemeinsamen Veranstaltung wollen die Stadt Wolfratshausen und Klimaschützer der Initiative „Wor for Future“ Wege zur Energiewende aufzeigen.
Wolfratshausen – Der Klimawandel ist eines der großen Themen der Gegenwart. Heizen und Stromerzeugung sollen nachhaltiger werden – und damit automatisch teurer? Mit diesem Vorurteil möchten die Wolfratshauser Klima-Schützer der Initiative „Wor for Future“ aufräumen. In einer gemeinsamen Veranstaltung des lokalen Klimabündnisses mit der Stadt – es ist die erste Kooperation dieser Art – widmet sich ein umfangreiches Programm dem Thema „Bezahlbare Wärme, bezahlbarer Strom in Wolfratshausen“.
Zum Thema Energiewende: Gemeinsame Veranstaltung von „Wor for Future“ und Stadt
„Unter diesem Titel wird die Energie- und Wärmewende in unserer Stadt thematisiert“, schreibt Wor-for-Future-Mitglied Jan Reiners in einer Pressemitteilung. Dabei sollen nicht nur technikbegeisterte Hausbesitzer den Weg in die Loisachhalle finden: „Ziel ist, alle Bürgerinnen und Bürger anzusprechen“, schließlich sei die Energie- und Klimakrise ein Themenfeld, das „wir als Gemeinschaft nur gemeinsam angehen können“.
Das Bündnis lädt in seiner Pressemitteilung für Donnerstag, 6. Juli, zur Veranstaltung in die Loisachhalle ein. Die Energie- und Wärmewende – „es stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir sie brauchen, sondern wie wir das gemeinsam erreichen“ – wird auf verschiedene Wege beleuchtet. In der ersten Stunde der Veranstaltung informieren verschiedene Akteure an Ständen über Beteiligungsformen, Solarenergie, Wege zur Klimaneutralität und den aktuellen Stand in der Loisachstadt.
Ab 18 Uhr gibt’s auf der Bühne Impulsvorträge. Das „Energiedorf“ Wipolsried aus dem Allgäu stellt sich vor. Die Gemeinde wurde mehrfach für ihr ökologisches Konzept ausgezeichnet, bei dem auch die Interessen der Einwohner eingeflossen sind. Außerdem erklärt Andreas Scharli von der Energiewende Oberland, wie sich Wolfratshauser selbst an der Energiewende beteiligen können.
Veranstaltung zum Thema Energiewende in Wolfratshausen: Ab 18 Uhr gibt‘s Impulsvorträge
Eine Diskussion mit Rathauschef Klaus Heilinglechner, dem Wipolsrieder Vizebürgermeister Günther Mögele, Scharli und Wor-for-future-Frontmann Jan Reiners befasst sich mit der Frage, wie die Energie- und Wärmewende vor Ort bezahlbar gestaltet werden kann. Das Publikum kann sich mit Fragen an der Diskussionsrunde beteiligen. Im Anschluss bleibt Zeit für einen Austausch an den Ständen.
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Das Thema, das betonen sowohl Klimaschützer als auch Stadt in der gemeinsamen Pressemitteilung, ist wichtig. „Wir müssen schnellstmöglich die Möglichkeiten bei uns vor Ort nutzen, um CO2 einzusparen. Jeder einzelne kann einen Beitrag dazu leisten”, wird Bürgermeister Heilinglechner zitiert.
Dem Wor-for-Future-Sprecher geht es auch darum, den Besuchern Ängste zu vor den großen Veränderungen zu nehmen. „Wir wollen so konkret und anschaulich wie möglich zeigen, dass es darum gehen muss, dass wir als Gesellschaft die Veränderungen aktiv selbst in die Hand zu nehmen, statt sich von Energie- und Klimakrise hilflos verändern zu lassen.“ Reiner ist Optimist. Er ist überzeugt, dass es „eine Veränderung zum Guten“ wird. dst/jg
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