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Penzberg - Die Entscheidung über neue naturwissenschaftliche Fachräume am Gymnasium Penzberg steht bevor. Es läuft voraussichtlich auf einen Umbau im Schulhaus hinaus.
Seit über zwei Jahren gibt es am Penzberger Gymnasium die Forderung nach neuen modernen Fachräumen für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Die damalige Leiterin Margit Mintzel hatte im Juli 2014 Alarm geschlagen. Nun steht die Entscheidung kurz bevor: Der Kreistag soll sie am Freitag, 9. Dezember, fällen. Voraussichtlich wird es auf einen Umbau im Bestand hinauslaufen. Der Kreisausschuss hatte sich hinter verschlossenen Türen bereits damit beschäftigt.
Von den ursprünglich drei Varianten ist ein Anbau anstelle des Musikpavillons vom Tisch, weil der Boden laut Landratsamt wegen eines Tagschachts im Untergrund nicht tragfähig ist für einen mehrgeschossigen Bau und die Fläche zu klein wäre. Im Rennen sind folglich noch zwei Varianten: der Umbau im Bestand und ein Neubau auf dem städtischen Gelände der früheren Molkerei.
Aller Voraussicht nach läuft es auf einen Umbau im Bestand hinaus. Aus der Beschlussvorlage für die Kreistagssitzung, die unserer Zeitung vorliegt, geht hervor, dass der Kostenrahmen für einen Umbau im Schulhaus mit knapp vier Millionen Euro veranschlagt ist. Diese Maßnahme, heißt es, könnte bereits nächstes Jahr begonnen werden. Ein Neubau auf dem ehemaligen Molkereigelände, heißt es weiter, hätte dagegen einen Kostenrahmen von 8,2 Millionen Euro (zweigeschossig) beziehungsweise 10,5 Millionen Euro (dreigeschossig). Eingerechnet sei dabei ein Grunderwerb. Zudem rechnet die Kreisverwaltung damit, dass diese Variante frühestens ab 2018 realisierbar ist.
Die öffentliche Kreistagssitzung findet am Freitag, 9. Dezember, ab 9 Uhr im Iffeldorfer Gemeindezentrum statt.
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